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Veranstaltungskalender

Folk-Club Taunusstein

Auch im 39. Veranstaltungsjahr lädt der Folk-Club Taunusstein wieder zu zahlreichen Konzerten ein. Informationen über die nächsten Veranstaltungen finden Sie in der
Programmvorschau.

Freizeiteinrichtungen

MUSEUM WEHENER SCHLOSS

Öffnungszeiten:
Di 10-13, Mi 10-20, Sa + So 14-17 Uhr
An Feiertagen, die auf einen Dienstag oder Mittwoch fallen, ist das Museum geschlossen.
Adresse:
Weiherstr. 6, 65232 Taunusstein-Wehen, Telefon 06128 968696
www.taunusstein.de

STADT- UND SCHULBÜCHEREI

Öffnungszeiten:
Montag: 10:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 10:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 16:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 17:00 - 19:00 Uhr
Donnerstag 10:00 - 12:00 und 16:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr
Adresse:
Aarstraße 96, 65232 Taunusstein (Aartalzentrum Bleidenstadt), Telefon 06128 3827
www.taunusstein.de

ABENTEUERLAND DER SINNE

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9:30 - 12:30 Uhr
Mo - Fr 15:00 - 17:00 Uhr
Adresse:
Im Hängl 7, 65232 Taunusstein-Wehen, Telefon 06128 86846
www.abenteuerland-taunusstein.de

INDOOR-PARK WUNDERKISTE

Öffnungszeiten:
Di - Fr 14:30 - 19:00 Uhr
Sa + So + Feiertag 10:30 - 18:30 Uhr
Schulferien in Hessen:
täglich (auch Mo) 10:30 - 18:30 Uhr
Adresse:
Heimbacher Straße 11, 65307 Bad Schwalbach, Telefon 06124 7275800
www.wunderkiste.net

Taunusstein Impressionen

Fotos aus der Taunusstadt

Winterschneebilder
Die Fotos stammen aus schneereichen wintern in Taunusstein: Annaland-Galerie

Hauptstadt-Infos

Henkel-Eisbahn in Betrieb

Die diesjährige Eislauf-Saison auf der Henkel-Kunsteisbahn am Kleinfeldchen ist eröffnet. Beachten Sie die unterschiedlichen Öffnungszeiten. Einmal im Monat findet eine Disko statt. Weitere Informationen zur Eislaufbahn wie Anschrift und Anfahrtmöglichkeiten erhalten Sie unter Henkel Kunsteisbahn.

Veranstaltungshinweise

Wiesbadener Veranstaltungen können Sie hier nachlesen.

Stadtbahn THermine

THermine fährt wieder ab April 2020. Ausflugs- und Sonderfahrten sind ganzjährig buchbar unter Telefon 0611 58939464. Die genauen Fahrzeiten und weitere Informationen erhalten Sie auf
www.thermine.de.

Nerobergbahn fährt

Die Nerobergbahn fährt ab 28. März 2020 wieder regelmäßig auf den Hausberg der Landeshauptstadt und bis 1. November können Sie täglich mit der wasserbetriebenen Bahn fahren. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Nerobergbahn.
Von Mai bis August fährt die Bahn täglich von 09 - 20 Uhr, im März, April, September und Oktober von 10 - 19 Uhr. Bitte informieren Sie sich über die genauen Zeiten auf der Webseite der Bahn. In diesem Jahr fährt die Nerobergbahn letztmalig am 1. November von 10 bis 19 Uhr.

KLETTERWALD NEROBERG

Der Kletterwald auf dem Neroberg ist einer der größten Hochseilgärten in Europa. 18 große Parcours - vom Kinderparcours bis zum superschweren Treeman-Parcours - führen zwischen uralten Eichen und Buchen von Baum zu Baum. Die Übungs- und Kinderparcours starten in 1,5 m Höhe, der höchste Parcours führt in die Baumwipfel bis auf 24 m Höhe.

Foto Kletterwald Neroberg
© Kletterwald Neroberg

Öffnungszeiten:
Saisoneröffnung: 16.03.2019
Saisonende: 17.11.2019
Über die unterschiedlichen Öffnungszeiten informieren Sie sich hier.
Adresse:
Neroberg, 65183 Wiesbaden, Telefon 0611 5802246
www.kletterwald-neroberg.de


.:Sehenswürdigkeiten und kulturelle Ereignisse


Landschaften, Blumen und springende Delphine

Ausstellung in der Kreisverwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises in Bad Schwalbach ab 5. März 2020

Grafik Ausstellung im Kreishaus Bad Schwalbach
Ausstellung und Vernissage Kreishaus Bad Schwalbach
© Rheingau-Taunus-Kreis

Die Mitglieder des Arbeitskreises Bildende Kunst im Kulturring Idstein präsentieren ihre Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung im Kreishaus. "Ein leeres Blatt Papier – eine weiße Leinwand – Pinsel, Stifte und Farben – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt", so beschreibt Dagmar Erne-Fay, eine der insgesamt neun Künstlerinnen und Künstler, ihr Hobby.

Die Exponate zeigen Landschaften, Blumen, Stilleben und springende Delphine, aber auch abstrakte, expressive Malerei ist vertreten. Dabei reichen die Techniken von Aquarell über Pastell bis zu Acryl und auch Ölfarbe wird eingesetzt.

"Diese Ausstellung verspricht, sehr abwechslungsreich und bunt zu werden", ist Landrat Frank Kilian sicher.

Ab Donnerstag, 5. März, bis zum 6. Juli 2020 sind die Bilder des Arbeitskreises im zweiten Stockwerk des Kreishauses in Bad Schwalbach, Heimbacher Straße 7, zu den Öffnungszeiten der Verwaltung zu sehen.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am 5. März 2020, 19:00 Uhr, im zweiten Stock des Kreishauses in Bad Schwalbach statt.

Der Arbeitskreis Bildende Kunst widmet sich vorrangig dem Projekt Kunst im Schaufenster, das im Herbst über einen Zeitraum von vier Wochen Werke regionaler Künstlerinnen und Künstler in den Schaufenstern der Idsteiner Geschäfte zeigt. In diesem Jahr 2020 feiert der Arbeitskreis sein 30-jähriges Jubiläum.

Der seit 1976 bestehende Kulturring Idstein e. V. fördert Kunst und Kultur in Idstein und Umgebung und ist in Arbeitskreisen organisiert. Dazu gehören u.a. Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Reisen. Hier finden sich interessierte Mitglieder, die an einem bestimmten Thema orientiert selbstständig arbeiten. Der Kulturring zeichnet sich durch ein breit gefächertes kulturelles Programm aus.

Kultur im Kreishaus am 13. März 2020

Brazilian Blues mit Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira und ihrem Sextett

Image Kultur im Keishaus 2020
Kultur im Kreishaus 2020
© Rheingau-Taunus-Kreis

Am 13. März 2020 verwandelt sich die Cafeteria des Kreishauses in eine Konzerthalle. Dann heißt es Abtauchen in die musikalische Welt Brasiliens, denn Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira werden mit ihrem erstklassig besetzten Sextett die Bühne betreten und das Publikum mit ihrem neuen Album "Brazilian Blues" verzaubern.

Dem Pop wie dem Jazz, der Melancholie und der Spielfreude gleichermaßen zugewandt, umgeht die Band stilistische und kulturelle Grenzen und bleibt gerade deshalb tief im musikalischen Selbstverständnis Brasiliens verwurzelt. Die Essenzen von Bebop, Bossa Nova und Pop destillieren Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira äußerst erfolgreich zu einem bündigen, knackigen Werk, das mit vielen Facetten glänzt.

Unterstützt von Benni Jud (E-Bass, Stimme), Jan-Philipp Wiesmann (Schlagzeug, Stimme), Daniel Weiß (Tasteninstrumente, Stimme) und der brasilianischen Percussionistin Cristiane Gavazzoni bauen Stefan Koschitzki (Saxofon, Klarinette, Flöte, Stimme) und Fabiano Pereira (Gitarre, Lead-Gesang) mit spielerischer Leichtigkeit und solistischen Finessen eine Brücke zum Publikum.

Die Veranstaltung der beliebten Kulturreihe "Kultur im Kreishaus" beginnt um 20:00 Uhr in der Cafeteria des Kreishauses, Heimbacher Straße 7, 65307 Bad Schwalbach. Einlass ab 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

"Lebenslust statt Altersfrust"

Theaterstück in Eltville zum Weltfrauentag am 8. März 2020 / Landrat Kilian eröffnet Eltviller Frauenwoche

Zum Weltfrauentag am 8. März hat das Büro für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten gemeinsam mit den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Städte Eltville am Rhein, Idstein und Taunusstein ein umfangreiches und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt.

Eröffnet wird die Woche am 8. März 2020, 14:30 Uhr im Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum, Wallufer Straße 10 in Eltville am Rhein durch Landrat Frank Kilian, Bürgermeister Patrick Kunkel und Bettina Behrens, Frauenbeauftragte der Stadt Eltville. In Kooperation zwischen der Stadt Eltville und dem Büro für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten wird dort um 16:00 Uhr das humorvolle Theaterstück "Lebenslust statt Altersfrust" aufgeführt.

Bei dieser Veranstaltung fällt gleichzeitig auch der Startschuss für die Eltviller Frauenwoche, in der bis einschließlich 12. März täglich Veranstaltungen stattfinden.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Idstein, Elke Müller, lädt am 13. März von 15:00 bis 18:00 Uhr zum Wordcafé in das Gerberhaus der Stadt Idstein zum Thema "Frauen trauen sich etwas" ein.

In den neuen Räumen der Stadtbücherei Taunusstein (Aarstraße 96, Taunusstein) findet am 12. März um 19:00 Uhr auf Einladung des Taunussteiner Gleichstellungsbüros eine Lesung mit der Autorin und Verlegerin Mechthild Zimmermann statt. Es werden Kriminalgeschichten von Frauen für Frauen vorgestellt. Hier können die Gäste bei einem Glas Wein "mörderische Häppchen" genießen.

Hier finden Sie den Flyer mit dem umfangreichen PDF-Icon Programm des Weltfrauentages im Rheingau-Taunus-Kreis.

20 Jahre Fahr zu Aar: Stände oder Programmpunkte anmelden

Image Logo Fahr zur Aar 2020
Fahr zur Aar 2020
© Stadt Taunusstein

Fahr zur Aar feiert Geburtstag: Am 31. Mai, zwischen 10 Uhr und 18 Uhr, findet der beliebte autofreie Sonntag auf der Aarstraße (B 54) zum 20. Mal statt. Bis zum 5. März können Vereine, Stiftungen, Bürger oder Unternehmen einen Stand oder einen Programmpunkt anmelden.

Ideen oder Anmeldungen für Stände oder Programmpunkte für die Strecke zwischen Naspa und Stiftsmühle nimmt Michaela Krieger, Stadtverwaltung Taunusstein, unter der 06128 241-140 oder per E-Mail an [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'michaela.krieger' und 'taunusstein.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.] an.

Für interessierte Standbetreiber finden zwei kostenfreie Informationsveranstaltungen mit dem Thema "Richtiger Umgang mit Lebensmitteln" am Montag, 6. April, sowie am Mittwoch, 8. April, jeweils um 17 Uhr, im Rathaus Hahnstätten, 1. OG (kein Aufzug), Kirchgasse 20, 65623 Hahnstätten, statt. Bitte melden Sie sich hierfür verbindlich bis Donnerstag, 2. April, unter der E-Mail [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'fza' und 'vg-aar-einrich.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.] oder telefonisch unter 06486 9179-141 an.

Galerie im Kleinformat im Museum im Wehener Schloss

Unter dem Titel "Grüße aus Taunusstein" zeigt das Museum im Wehener Schloss rund 500 historische Postkarten

Foto historischer Ansichtskarte
Historische Ansichtskarte
© Stadt Taunusstein

In der aktuellen Ausstellung "Grüße aus Taunusstein" des Museums im Wehener Schloss sind Postkarten und Motive vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre zu sehen. Die älteste Karte stammt aus dem Jahre 1897, und ist damit fast so alt, wie der Erfindung "Postkarte" selbst – damals hieß sie allerdings noch "Correspondenzkarte".

Alle Taunussteiner Stadtteile sind in der Galerie im Kleinformat versammelt. Viele der abgebildeten Orte sind heute noch lokalisierbar, zweifellos ist eine gewisse Ortskenntnis hier von Vorteil.

Motiv des Hahner Schwimmbads mit historischer Notiz

Ein besonderes Zeitdokument ist eine Karte mit dem Motiv des Hahner Schwimmbads. Der Schreiber, vielleicht ein Kurgast, notierte in einem lapidaren Telegrammstil darauf, „haben von der Polengeschichte erfahren“. Was der Verfasser am ersten September 1939 vielleicht hätte ahnen können aber noch nicht wissen konnte, war, dass er damit den Beginn des Zweiten Weltkriegs kommentiert hatte.

"Correspondenzkarte" 1869 erfunden

Am 1. Oktober 1869 wurde in Österreich-Ungarn die "Correspondenzkarte" eingeführt. Diese erste Form der Postkarte feierte also vor nicht allzu langer Zeit ihren 150sten Geburtstag. Jede Postkarte hat zwei Seiten. Anders, als der Laie sich das denkt, wird die Seite, auf der die Adresse vermerkt ist, als Vorderseite bezeichnet. Die Rückseite ist entweder blanko oder sie zeigt eine bildliche Darstellung. Ursprünglich enthielt die Vorderseite nur die Adresse.

Als Beschriftungsfläche blieb die Rückseite und das auch, wenn sie bildlich gestaltet war. Man schrieb einfach um das Bild herum oder auch drüber hinweg. 1872 wurde im Deutschen Reich die Bezeichnung Correspondenzkarte in Postkarte geändert. Und noch etwas später wurde auch die bekannte Aufteilung der Vorderseite in ein Adress- und Frankierfeld, rechts, und ein individuell verfügbares Textfeld, links, vorgenommen. Die Kartons mit Bild und Slogan „Grüße aus sonstwo oder dingsda“ waren 1896 in Mode gekommen. Der zweifellos größte Teil aller Bildkarten entfällt auf die Kategorie der Ansichtskarte.

Ankauf einer Sammlung von rund 500 Postkarten

Foto historischer Ansichtskarte
Historische Ansichtskarte
© Stadt Taunusstein

Möglich wurde die Ausstellung durch den Ankauf einer Sammlung von rund 500 Postkarten. Die ältesten Karten wurden noch mit der Technik des Steindrucks, der Lithografie, realisiert, andere sind schlicht und ergreifend originale Fotografien. Vierfarb- und Offsetdruck lösten später die teuren Techniken ab.

Die Motive aus dem Stadtbild des heutigen Taunussteins stammen vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre. Viele der dargestellten Orte sind heute noch lokalisierbar, andere sind dagegen nicht wiederzuerkennen.

Überblicksansichten, in Form kleiner Panoramen, auch Luftaufnahmen und Veduten markanter Gebäude machen einen Großteil der Motive aus. Das Gastgewerbe - Gaststätten, Hotels, Pensionen ..- ist stark vertreten. Die Postkarte war schließlich lange Zeit ein ideales Werbemittel, das es freilich immer wieder zu aktualisieren galt. Die Highlights des dörflichen Alltags - Festumzüge, Kerben, Sportevents ..- sind ebenso vertreten, wie die Grußkarte zum Jahreswechsel. Ein vergleichsweise geringer Teil der Postkarten sind reine Naturdarstellungen zum Motiv. Alle Taunussteiner Stadtteile sind in der Galerie im Kleinformat versammelt, wobei Hahn, Wehen und Bleidenstadt durchaus prominent vertreten sind.

Naheliegend ist, dass bei der Ausstellung der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit auf den Bildmotiven der Ansichtskarten liegt. Aber auch die rückwärtigen Seiten der Postkarten, sei es wegen einer schwung- und kunstvollen Handschrift, einer kleinen Zeichnung, einer witzigen oder bemerkenswerten Nachricht, verdienen es von Fall zu Fall näher betrachtet zu werden.

Museum im Wehener Schloss, Weiherstr. 6, 65232 Taunusstein-Wehen
Ausstellungsdauer: November 2019 – Juni 2020
Öffnungszeiten: Di 10-13, Mi 10-20, Sa+So 14-17 Uhr

Museum im Wehener Schloss 2020

Das neue Programm von Januar bis Juni

Das Stadtmuseum Taunusstein hat für das erste Halbjahr 2020 ein PDF-Icon  Programm geschnürt, das einen klaren Schwerpunkt auf die regionalgeschichtliche Sparte legt. Dabei ist der Standort Wehener Schloss mit zwei Ausstellungen vertreten.

Die Präsentation "Vom Barbier, dem Rohrstock, der Kochkiste und wie die Stadt zu ihrem Namen kam.." richtet Schlaglichter auf die Geschichte Taunussteins und der Region. Das Schullokal anno neunzehnhundert, der Herrenfriseursalon Gerhard aus Bleidenstadt oder die Ortsschellen, mit denen bis Anfang der 1960er Jahre der Ortsdiener das Neuste im Dorf unter die Leute brachte, legen Zeugnis von einem längst vergangenen Alltag ab. Als der Krieg zu Ende war, kam zunächst die große Zeit der Tüftler und Resteverwerter. Korrigierte Amtsstempel, aus denen überkommene Symbole entfernt worden waren oder Kochgeschirr aus Aluminium, das aus der Verschrottung militärischen Fluggeräts stammte, dokumentieren die Findigkeit des Nachkriegs-Recyclings. Und nicht zuletzt klärt sich die Frage, wie Taunusstein zu seinem Namen kam.

In der Sonderausstellung "Grüße aus Taunusstein" sind rund 500 historische Ansichtskarten versammelt. Die Motive aus dem Stadtbild des heutigen Taunussteins stammen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre, wobei der Schwerpunkt auf der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liegt. Überblicksansichten, kleine Panoramen, auch Luftaufnahmen, markante Gebäude machen einen Großteil der Motive aus. Dabei ist das Gastgewerbe stark vertreten. Alle Taunussteiner Stadtteile sind in der Galerie im Kleinformat versammelt. Während Hahn, Wehen und Bleidenstadt schon prominent vertreten sind und glänzt Watzhahn als Solitär. Viele Orte sind heute noch lokalisierbar, andere dagegen sind nicht wiederzuerkennen.

In Rathaus Taunusstein stellt das Museum im Wehener Schloss schriftliche Dokumente jüdischer Geschichte aus dem Nationalsozialismus aus. Sie bezeugen die anwachsende Ausgrenzung und Schikane – z. B. Zuweisung bestimmter Geschäfte und minimaler Einkaufszeiten oder den Zwang zur Beantragung von Erlaubnisscheinen zum Verlassen der Gemeinde – bis hin zur Deportation der Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens aus den Dörfern.

Für das zweite Halbjahr 2020, in dem auch die Reihe "Kunst im Schloss" fortgeführt wird, wird ein aktualisiertes Programm aufgelegt.

Museum im Wehener Schloss

Weiherstr. 6, 65232 Taunusstein-Wehen
Öffnungszeiten: Di 10-13, Mi 10-20, Sa+So 14-17 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Aartal erleben – das Aartal verbindet

Magistrat beschließt Konzept und startet Dialog

Das Konzept "Aartal erleben – Das Aartal verbindet" ist eine Überarbeitung bzw. Fortschreibung des Aartal-Konzepts "Grünes Stadtzentrum (Aartalpark)" aus dem Jahr 2009, das seinerzeit unter breiter Beteiligung der Taunussteiner Bürger und von Interessengruppen einen bestimmten Leitfaden für die Entwicklung des Tales definiert hat. "Das „Aartal erleben – das Aartal verbindet" Konzept entwickelt diesen definierten Leitfaden weiter, bildet die jüngsten Beschlüsse des Parlamentes ab und legt den Schwerpunkt auf umsetzbare Maßnahmen", erläutert Bürgermeister Sandro Zehner die wesentlichen Eckpfeiler der Ausarbeitung aus dem Rathaus.

Im Konzept wird ein attraktiver Erlebnisweg angestrebt und es sollen entlang dieses Weges verschiedene Aufenthaltsräume entwickelt werden. Zudem bildet die naturnahe Renaturierung der Aar ein Kernfeld. "So führen wir Umwelt- und Naturschutz sowie die lebendige Stadt als strategischen Pfeiler nachhaltig zusammen. Taunussteiner sollen die Natur genießen, achten und so auch schützenlernen, sie sollen einander begegnen und wir vernetzen die Qualitäten des Aartals von der Quelle bis zur Stiftsmühle noch besser", verdeutlicht Bürgermeister Zehner die Ansätze.

Außerdem ist es ein umsetzungsorientiertes Konzept. Der Beteiligungsprozess ist bewusst so eingerichtet, dass Interessierte bei den flächenbezogenen Maßnahmen im jeweiligen Stadtteil aktiv einbezogen werden. Die durch die Stadt zur Verfügung gestellten Flächen sollen in Workshops den Bürgern näher gebracht und mit Inhalten gefüllt werden. Im Hinblick auf die kinderfreundliche Kommune werden Jugendliche und Kinder aktiv beteiligt. So können die Maßnahmen konkretisiert und relativ schnell umgesetzt werden. Es ist geplant, 2020 erste Bürgerbeteiligungen und Umsetzungen vorzunehmen.

Aber auch jetzt schon können Bürger und Bürgerinnen ihre Ideen einbringen und sich an den Stadtplaner der Stadt Taunusstein, Leon van Keulen, wenden. Informationen erhalten Sie auf www.taunusstein.de/aartal.



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