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Pressestimmen

Gutachter nehmen sich die Aartalbahn wieder vor #Abo
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2021

Werden Bus und Bahn zum Corona-Gefahrenherd?
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2021

Nächster Halt Aartalbahn?
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.2020

Pressemitteilungen

Neues aus Taunusstein

Aktuelle Pressemitteilungen der Stadt Taunusstein, darunter Veranstaltungshinweise, finden Sie auf www.taunusstein.de.

Neues im Rheingau-Taunus-Kreis

Aktuelle Pressemitteilungen des Rheingau-Taunus-Kreises, darunter Veranstaltungshinweise, finden Sie auf www.rheingau-taunus.de.

Öffentlicher Nahverkehr

ÖPNV Taunusstein

Wer sich in Taunusstein und Umgebung nicht mit dem Auto, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen möchte, dem stehen im ÖPNV einige Möglichkeiten zur Verfügung. Informieren Sie sich u. a. zur Schülerbeförderung und der kostenfreien Nutzung für Schwerbehinderte auf www.taunusstein.de.

Infomaterial

Maskenpflicht

Aufgrund der Maßnamen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind öffentliche Einrichtungen sowie viele weitere Geschäfte und Orte derzeit nur mit Maske und oft auch nur mit Voranmeldung zu betreten. Es gilt die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern. Maskenpflicht besteht auch im Öffentlichen Nahverkehr.

RTV-Internetseite

Wesentliche Informationen zum Öffentlichen Nahverkehr finden Sie unter: www.rmv.de.

Ansprechpartner

Kreisverwaltung

Im Kreishaus, Heimbacher Straße 7, 65307 Bad Schwalbach finden Sie die Verwaltungsstelle des Rheingau-Taunus-Kreises. Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreises.


.:ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis


Schulbusse in Richtung Eltville sind nicht überfüllt

Beide Schulen, Staatliches Schulamt, Schulamt des Kreises und RTV finden gemeinsame Lösungen beim Schulbusbetrieb zum Schulzentrum am Wiesweg

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass es zu Beginn dieses Jahres ein konstruktives und produktives Gespräch mit den Schulleitungen der Realschule und des Gymnasiums in Eltville sowie der Leiterin des Staatlichem Schulamts, Claudia Keck, und dem Fachdienst Schule der Kreisverwaltung, Beate Püsch, gab. Im Mittelpunkt der Debatte stand der Hinweis auf angebliche überfüllte Busse in Richtung und vom Schulzentrum in Eltville.

"Wir freuen uns, dass alle Beteiligte am runden Tisch feststellten, dass die Schulbusse nicht überfüllt sind. Die RTV ist selbstverständlich jedem Hinweis nachgegangen. Prüfungen vor Ort ergaben, dass es sich um subjektive Eindrücke Einzelner handelte, denn eine Überfüllung konnte an keinem einzigen der Prüfungstermine festgestellt werden", analysiert der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke, die Lage. Dies wurde unisono von den beiden Schulleitungen bestätigt. "Nach den Vorgaben des Kreises ist in der Corona-Zeit ein Schulbus überfüllt, wenn alle Sitzplätze und 25 Prozent der Stehplätze besetzt sind", so Beate Püsch vom Fachdienst Schule des Kreises. "Als Mobilitätsdienstleister beachtet die RTV die gesetzlichen Vorgaben und hat in den vergangenen Monaten Kontrollen durchgeführt, um den Hinweisen nachzugehen. Wo sich diese bestätigten, wurde gehandelt. Durch die veranlassten Veränderungen an Linienplänen, mit dem Einsatz größerer Busse und von zusätzlichen Reisebussen hat es eine Entzerrung an bestimmten Stellen im Kreisgebiet gegeben. Die RTV wird weiterhin auf neue Situationen reagieren", äußert sich Brunke weiter.

Darüber hinaus wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der Kilometergrenze zwischen Wohnort und Schule keine Fahrtberechtigung besitzen, den Schulbus nicht unentgeltlich nutzen dürfen. Diese Schüler nehmen tatsächlich dann den Schülern den Platz weg, für die der Schulbus auch gedacht ist. "So haben etwa nur Schülerinnen und Schüler, die mehr als zwei Kilometer entfernt von der besuchten Grundschule, bzw. drei Kilometer entfernt von der weiterführenden Schule wohnen, ein Anrecht auf die kostenfreie Beförderung nach dem Hessischen Schulgesetz", erläuterte Beate Püsch. Laut dem Schulamt des Kreises kommt in Eltville der überwiegende Teil der Schülerinnen und Schüler auch tatsächlich aus Eltville – für die Schüler aus den umliegenden Ortschaften ist aber der Schulbus vorbehalten.

In Kürze wird es daher ein gemeinsames Schreiben der zuständigen Dezernenten des Kreises, Rainer Scholl und Günter F. Döring, an die beiden Schulen geben, in dem nochmals klar kommuniziert wird, welche Schüler ein Recht auf Beförderung haben. Ferner prüft die RTV eine Verschiebung der Linienführung bzw. der geographischen Aufteilung nach Ortschaften und gegebenenfalls werden Fahrten der Linie 172 auf die Linie 173 verteilt, so dass deutlich ist, welchen Bus die Schüler nehmen können. Es wurden auch weitere Maßnahmen besprochen, die im Bedarfsfall in Zukunft an den Eltviller Schulen umgesetzt werden könnten. Sie bedürfen einer vertiefenden Betrachtung und Zeit zur Realisierung. "Alles in allem war dieser Runde Tisch sehr zielführend und alle Themen, die in Zeiten der Pandemie die beiden Schulen bewegen, wurden angesprochen", betonte der RTV-Geschäftsführer.

Ab Montag gilt wieder Fahrplan im Regelbetrieb im ÖPNV des Rheingau-Taunus-Kreises

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) kehrt ab dem kommenden Montag, 11. Januar 2021, zum Schulfahrplan im Regelbetrieb zurück, auch wenn für die hessischen Schülerinnen und Schüler ab diesem Tag für weitere drei Wochen die Präsenzpflicht im Allgemeinen ausgesetzt wird. Durch die neue Verordnung des Landes Hessen liegt es letztlich in der Verantwortung der Eltern, ob sie ihre Kinder in der aktuellen Situation zum Lernen in die Schule schicken, oder ob sie die Möglichkeit haben, ihre Kinder zuhause zu betreuen, die dann am Digitalunterricht teilnehmen. "Es ist davon auszugehen, dass nur ein Teil der Schüler tatsächlich zur Schule hin und später zurück befördert werden muss. Dennoch wird es keine Einschränkungen beim Mobilitätsdienstleister geben", erklärt Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

"Wir haben uns dazu entschlossen, das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr trotz weitergehender Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie vollumfänglich zur Verfügung zu stellen und kehren somit ab dem 11. Januar 2021 plangemäß zum Schulfahrplan zurück. Wir setzen alle zur Verfügung stehenden Busse ein, so dass sich die Schüler möglichst gut verteilen können. Erneut möchten wir in diesem Zusammenhang auf die Pflicht zum korrekten Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hinweisen. Dies gilt sowohl für den Aufenthalt im Bus, als auch an Bushaltestellen und Bahnhöfen", so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Seit dem 1. Januar 2021 kann das Bußgeld bei Verstoß gegen die sogenannte Maskenpflicht in Höhe von 50 Euro auch von Fahrausweisprüfern geahndet werden.

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) ist der serviceorientierte Mobilitätsdienstleister im Rheingau-Taunus-Kreis. Das Unternehmen verfügt über keine eigenen Busse oder Bahnen, sondern fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit aktuell 137 Fahrzeugen beauftragter Verkehrsunternehmen. Als Teil der Verbundfamilie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ist die RTV ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreises.

Weitere Informationen:
Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124 510-468, E-Mail: [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'mobi-info' und 'r-t-v.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.] www.r-t-v.de

Infoseite zum Projekt "On-Demand-Mobilität" in Taunusstein

Infografik On-Demand-Mobilität Taunusstein
Infografik On Demand Mobilität Taunusstein
© Rheingau-Taunus-Kreis

Taunusstein ist Pilotkommune für eines der größten On-Demand-Verkehrsprojekte in Europa. Das Angebot soll im Sommer 2021 starten.

Auf der Infoseite www.taunusstein.de/ondemand stellt die Stadt Taunusstein gemeinsam mit den Projektpartnern der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) sowie dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) den aktuellen Stand des Projekts vor und beantwortet erste Fragen.

Bis zu sechs kleine E-Busse, in die jeweils maximal sechs Personen passen, können nach Bedarf gebucht werden – ähnlich dem bereits etablierten Komfortbus, allerdings mit deutlich erweiterten Zeiten und eingebunden in das Tarif- und Betriebsnetz des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV). Bestellt werden kann der On-Demand-Shuttle klassisch per Telefon und neu, über eine kostenlose App. Dort werden dann auch der aktuelle Fahrzeugstandort sowie der Weg zur nächsten virtuellen Haltestelle angezeigt. Von denen gibt es über 600 im gesamten Stadtgebiet – zählt man beide Fahrtrichtungen mit, sind es doppelt so viele.

Damit ist jeder Weg kurz. Menschen mit Bewegungseinschränkungen können das in der App angeben und werden an der Haustür abgeholt. Der Fahrbetrieb ist werktags morgens um 5:30 Uhr bis 22:30 Uhr, freitags und samstags endet er erst um 0:30 Uhr.

Optimale Strecke für mehrere Personen

Ein Algorithmus berechnet aus allen gebuchten Anfragen zur gleichen Zeit die optimale Strecke, sodass idealerweise bis zu sechs Personen in einem Fahrzeug befördert werden können, ohne nennenswerten Zeitverlust. Gefahren werden kann im gesamten Stadtgebiet, inklusive der Platte. Wie es funktionieren wird, zeigt ein Erklärfilm des RMV auf der Website www.taunusstein.de/ondemand. Viele Fragen werden hier auch in einem FAQ schon beantwortet, weitere können über ein Kontaktformular gestellt werden.

"Der Komfortbus ist aus verschiedenen Gründen seit längerem auf dem Prüfstand. Mit dem vom Bund geförderten Projekt und den erfahrenen Verkehrspartnern der RTK, ist das neue Angebot eine ideale Lösung für die Strecken im innerstädtischen Verkehr - zur Bushaltestelle, zum Arzt, zum Einkaufen oder zu Freunden in anderen Stadtteilen", so Bürgermeister Sandro Zehner. "Als Pilotkommune haben wir den Vorteil, dass wir – allein durch das Nutzungsverhalten – das Angebot mitgestalten können", so Zehner. In der Pilotphase wird von der RTV ausgewertet, zu welchen Zeiten der Service wie genutzt wird, um bei Bedarf auch nachjustieren zu können.

"Wir freuen uns, dass wir dieses moderne, flexible und zukunftsträchtige Angebot im ÖPNV mit Taunusstein zusammen realisieren können. Die große Anzahl an virtuellen Haltestellen ermöglicht den Taunussteinern ein ganz neues Nutzungsverhalten", so der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke.

Preis nach individueller Fahrstrecke

Aktuell laufen die Ausschreibung der Fahrzeuge und die weiteren Detailplanungen des Projekts. Die Preisstruktur ist bereits festgelegt: Nutzer einer ÖPNV-Zeitkarte oder eines Seniorentickets zahlen als Zuschlag für den individuellen Service 1,50 Euro. Wer nicht regelmäßig den ÖPNV nutzt, zahlt zusätzlich 1,50 Euro. Der Gesamtpreis berechnet sich dann aus der angefragten Strecke, pro Kilometer kommen noch 0,15 Euro hinzu. Wer also beispielsweise zwischen Neuhof und Wehen drei Kilometer fährt, zahlt ohne Zeitkarte 3,45 Euro – Besitzer eines ÖPNV-Tickets kämen auf 1,95 Euro.

In den kommenden Monaten wird das Projekt finalisiert, die Fahrzeuge bestellt und der Betrieb organisiert. Im zweiten Quartal soll dann der Testbetrieb starten, bevor das Angebot für alle freigegeben wird. Wird das Angebot in Taunusstein gut angenommen, ist angedacht, das Konzept auf andere Kommunen im Rheingau-Taunus-Kreis auszuweiten und eventuell auch die Strecken über die Stadtgrenzen hinaus zu erweitern. Gefördert wird das Projekt vom Bund bis Dezember 2024.

Auf der Website der Stadt Taunusstein wird über den Projektfortschritt und neue Entwicklungen regelmäßig informiert.

Stadt. Land. Aar. - Der Taunusstein Podcast

Folge #11: Wie sieht unsere Mobilität in Zukunft aus?

Mobilität ist ein großes Thema in der heutigen Zeit, ebenso in der weiteren Zukunft. Wie geht es jetzt weiter nach der Ablehnung der CityBahn? Wird die Aartal Trasse reaktiviert ? Warum brauchen wir in Taunusstein ein Schienenverkehr? Was gehört alles zur Mobilität? Jede Menge Fragen, der Mobilitätsmanager der Stadt Taunusstein, Sascha Steinmetz, erklärt.

Landkreise kooperieren im ÖPNV

Pressemitteilung der drei Landräte Limburg-Weilburg, Rhein-Lahn und Rheingau-Taunus

Zum Aufbau der Kooperationen zwischen den Landkreisen Limburg-Weilburg, Rheingau-Taunus und Rhein-Lahn, insbesondere im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), finden auf Initiative der drei Landräte Frank Kilian (Rheingau-Taunus-Kreis), Michael Köberle (Limburg-Weilburg) und Frank Puchtler (Rhein-Lahn) Verhandlungen mit dem hessischen Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und dem rheinland-pfälzischen Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) statt. Ziel der Verhandlungen ist es, die Verkehrsverbindungen in den Übergangsbereichen der drei Landkreise zu optimieren und die Attraktivität des ÖPNV zu steigern.

Als erstes Ergebnis der Verhandlungen beabsichtigen der rheinland-pfälzische VRM und der hessische RMV die durchgehende Anerkennung von RMV-Fahrausweisen auf der Aartal-Linie von Michelbach (Rheingau-Taunus-Kreis) über Diez (Rhein-Lahn-Kreis9 nach Limburg (Kreis Limburg-Weilburg) sowie in umgekehrter Richtung umzusetzen. Weitere Verbesserungen sind in den Übergangsbereichen im Großraum Diez/Limburg und im Taunusbereich vorgesehen.

Im Hinblick auf die Aartalbahn erwarten die Landräte in Kürze die Vorlage der von den hessischen und rheinland-pfälzischen Verkehrsverbänden sowie den beiden Landesregierungen in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie. Das weitere Vorgehen sit dann von den Verbänden in Abstimmung mit den beiden Landesregierungen festzulegen.

"Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des Nassauer Landes sollen weitere Kooperationsmöglichkeiten auf den Weg gebracht werden“; so die Landräte Frank Kilian, Michael Köberle und Frank Puchtler in einer gemeinsamen Erklärung.

ITCS ermöglicht Echtzeitdatenübermittlung

RTV: Durch das System ist der Standort eines Busses jederzeit bekannt / Wichtige Hilfe bei der Optimierung der Fahrpläne

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat die erste Phase des Projektes zur Sicherung der Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Qualität von Fahrten und Bussen in eigener Verantwortung erfolgreich abgeschlossen, teilen der Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Günter F. Döring, und RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke mit. Das "ITCS-System" (Intermodal Transport Control System) nimmt online eine Erfassung und Übermittlung von reinen GPS-Daten vor, beispielsweise von dem Standort eines Busses zu einer bestimmten Zeit.

"Bei Beschwerden seitens der Fahrgäste kann so objektiv nachvollzogen werden, ob der Linienbus beispielsweise pünktlich an einer bestimmten Haltestelle war oder zu früh beziehungsweise zu spät gefahren ist. Das System dient auch der Absicherung des Fahrers, falls es mal Unstimmigkeiten gibt, ob eine Haltestelle von ihm angefahren wurde", erklärt Günter F. Döring. Es ist also zum Nutzen aller und soll dazu beitragen, dass die Busse exakt nach Fahrplan die Haltestelle an- und von dort wieder abfahren. Außer reinen GPS-Daten würden keinerlei Daten erhoben.

"Durch das GPS-System sind wir in der Lage, bei Kundenanfragen nachzuvollziehen, wann der Bus wo war und können dementsprechend Nachfragen von Kunden wie etwa Beschwerden besser bearbeiten. Wir sind in erster Linie daran interessiert, dass die Verkehrsunternehmen die geschuldete Busleistung vertragsgemäß erfüllen und unsere Fahrgäste zuverlässig und pünktlich von A nach B kommen", erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

Das System hat noch einen weiteren Nutzen: Es hilft bei der Optimierung des Fahrplanes und somit der Feststellung von objektiven Fahrzeiten auf den einzelnen Linien. "Auch zur Verbesserung des Fahrplans werden die Daten genutzt oder zur Qualitätssicherung in der Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen: Nun können wir im Falle von wiederholten gravierenden Verspätungen auch MALUS-Gespräche (Gespräche zu vertraglich geregelten möglichen Vertragsstrafen) mit den Unternehmen führen", ergänzt Gregor Prochaska, Leiter Qualitätsmanagement bei der RTV.

Nachdem das System implementiert ist, erfolgt der Übergang zu Phase 2, in der die Daten auch für die Fahrgastauskunft via App in Echtzeit erfolgen könne. "Damit würden dann die Fahrgäste in der RMV-App genau sehen können, ob und wenn ja wieviel Verspätung der Bus hat. Das wäre ein weiterer Service für unsere Fahrgäste," führt Brunke weiter aus. "Denn aktuell sind in der App lediglich die Soll-Daten angegeben". Der Abschluss der Phase 2 ist für Anfang 2021 geplant.



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