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Pressemitteilungen

Neues im Rheingau-Taunus-Kreis

Aktuelle Pressemitteilungen des Rheingau-Taunus-Kreises, darunter Veranstaltungshinweise, finden Sie auf www.rheingau-taunus.de

Infomaterial

Maskenpflicht

Aufgrund der Maßnamen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind öffentliche Einrichtungen sowie viele weitere Geschäfte und Orte derzeit nur mit Maske und oft auch nur mit Voranmeldung zu betreten. Es gilt die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern. Maskenpflicht besteht auch im Öffentlichen Nahverkehr.

RTV-Internetseite

Wesentliche Informationen zum Öffentlichen Nahverkehr finden Sie unter: www.rmv.de.

Ansprechpartner

Kreisverwaltung

Im Kreishaus, Heimbacher Straße 7, 65307 Bad Schwalbach finden Sie die Verwaltungsstelle des Rheingau-Taunus-Kreises. Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreises.


.:ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis


ITCS ermöglicht Echtzeitdatenübermittlung

RTV: Durch das System ist der Standort eines Busses jederzeit bekannt / Wichtige Hilfe bei der Optimierung der Fahrpläne

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat die erste Phase des Projektes zur Sicherung der Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Qualität von Fahrten und Bussen in eigener Verantwortung erfolgreich abgeschlossen, teilen der Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Günter F. Döring, und RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke mit. Das "ITCS-System" (Intermodal Transport Control System) nimmt online eine Erfassung und Übermittlung von reinen GPS-Daten vor, beispielsweise von dem Standort eines Busses zu einer bestimmten Zeit.

"Bei Beschwerden seitens der Fahrgäste kann so objektiv nachvollzogen werden, ob der Linienbus beispielsweise pünktlich an einer bestimmten Haltestelle war oder zu früh beziehungsweise zu spät gefahren ist. Das System dient auch der Absicherung des Fahrers, falls es mal Unstimmigkeiten gibt, ob eine Haltestelle von ihm angefahren wurde", erklärt Günter F. Döring. Es ist also zum Nutzen aller und soll dazu beitragen, dass die Busse exakt nach Fahrplan die Haltestelle an- und von dort wieder abfahren. Außer reinen GPS-Daten würden keinerlei Daten erhoben.

"Durch das GPS-System sind wir in der Lage, bei Kundenanfragen nachzuvollziehen, wann der Bus wo war und können dementsprechend Nachfragen von Kunden wie etwa Beschwerden besser bearbeiten. Wir sind in erster Linie daran interessiert, dass die Verkehrsunternehmen die geschuldete Busleistung vertragsgemäß erfüllen und unsere Fahrgäste zuverlässig und pünktlich von A nach B kommen", erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

Das System hat noch einen weiteren Nutzen: Es hilft bei der Optimierung des Fahrplanes und somit der Feststellung von objektiven Fahrzeiten auf den einzelnen Linien. "Auch zur Verbesserung des Fahrplans werden die Daten genutzt oder zur Qualitätssicherung in der Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen: Nun können wir im Falle von wiederholten gravierenden Verspätungen auch MALUS-Gespräche (Gespräche zu vertraglich geregelten möglichen Vertragsstrafen) mit den Unternehmen führen", ergänzt Gregor Prochaska, Leiter Qualitätsmanagement bei der RTV.

Nachdem das System implementiert ist, erfolgt der Übergang zu Phase 2, in der die Daten auch für die Fahrgastauskunft via App in Echtzeit erfolgen könne. "Damit würden dann die Fahrgäste in der RMV-App genau sehen können, ob und wenn ja wieviel Verspätung der Bus hat. Das wäre ein weiterer Service für unsere Fahrgäste," führt Brunke weiter aus. "Denn aktuell sind in der App lediglich die Soll-Daten angegeben". Der Abschluss der Phase 2 ist für Anfang 2021 geplant.

RTV nimmt kleinen Fahrplanwechsel im Sommer vor

Während der große Fahrplanwechsel im Winter ansteht, gibt es im Sommer einen sogenannten kleinen Fahrplanwechsel – darauf weist die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hin. Seit Montag, 17. August 2020, gelten die Änderungen. "Dieses Jahr sind in die Veränderungen der einzelnen Linien unter anderem auch Vorschläge direkt von den Schülern eingeflossen: Beim Schulwettbewerb 'Klasse Klima', der unter dem Motto 'Fridays For Future im RTK' stand konnten die Schüler Verbesserungsvorschläge einreichen. Diese konnten in großen Teilen berücksichtigt werden", freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring über die gelungene Zusammenarbeit der einzelnen Beteiligten.

So gebe es beispielsweise bei der Linie 231 eine bessere Anfahrt aus Waldems nach Idstein zur 2. Schulstunde oder bei der Linie 245 mehr Nachmittagsfahrten von den Schulen in Bleidenstadt nach Wiesbaden. Schüler kommen mit der Linie 173 nun besser morgens mit dem Bus von Georgenborn zum Eltviller Schulzentrum. Aus Taunusstein, Eltville und Idstein kommen die Schüler nun besser nach Wiesbaden.

"Die größten Veränderungen gibt es bei den Linien 228 und 241 und dadurch bessere Anbindungen nach Niedernhausen und Idstein. Darüber hinaus nahm die RTV Ergänzungen und Veränderungen vor, wie beispielsweise eine neue Haltestelle 'Abtei St. Hildegard' in Rüdesheim, so dass Wanderer und Ausflügler mit der Linie 187 dort aus- oder zusteigen können. Auch Samstags-Fahrten der Linie 245 wurden ausgeweitet, um am Wochenende auch besser nach Wiesbaden pendeln zu können", führt Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft weiter aus.

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) ist der serviceorientierte Mobilitätsdienstleister im Rheingau-Taunus-Kreis. Das Unternehmen verfügt über keine eigenen Busse oder Bahnen, sondern fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit aktuell 137 Fahrzeugen beauftragter Verkehrsunternehmen. Als Teil der Verbundfamilie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) wirkt die RTV zudem an dessen regionalem Bus- und Bahnangebot mit, als Gesellschafterin der CityBahn GmbH ist sie Teil des größten Infrastrukturprojektes in der Region Rheingau-Taunus-Wiesbaden-Mainz. Die RTV ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreises. Die lokale Nahverkehrsorganisation (LNO) mit Sitz in Taunusstein feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

Weitere Informationen:
Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124 510-468, E-Mail: [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'mobi-info' und 'r-t-v.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.] www.r-t-v.de

In Bus und Bahn gilt Maskenpflicht

RTV weist auf den Mund-Nasen-Schutz und Kontrollen hin / ÖPNV-Dezernent Döring appelliert an die Fahrgäste

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist darauf hin, dass von Fahrgästen in Bussen und Bahnen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Diese Pflicht zum Tragen wurde noch einmal bestätigt, wie es in der Verordnung des Landes Hessen heißt. Zudem ist der ÖPNV und damit auch die Schülerbeförderung auf den Linienfahrten in den Bussen explizit von der Abstandsregelung ausgenommen. An Haltestellen und auf Bahnsteigen, beim Ein- und Aussteigen in und aus dem Bus sowie innerhalb der Fahrzeuge muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen nicht eingehalten werden, heißt es in der Verordnung weiter. Der ÖPNV und damit die Schülerbeförderung auf den Linienfahrten ist also nach wie vor explizit von der Abstandsregelung ausgenommen.

Getragen werden muss jedoch innerhalb des Busses und der Bahnen die Mund-Nasen-Bedeckung. Auch wenn es bei der derzeitigen Hitze vielen schwerfällt: Der Schutz muss über die Nase und über den Mund gezogen werden. "Um das Infektionsrisiko einzudämmen, gilt in allen Bundesländern seit Mitte Juli im öffentlichen Personennahverkehr die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die nach zahllosen Verstößen mit nun teilweise dreistelligen Bußgeldern durchgesetzt wird. Es erfolge zuvor keine Ermahnung bzw. Aufforderung mehr", betont ÖPNV-Dezernent Günter F. Döring. Der Mund-Nasen-Schutz reduziert die Übertragungsmöglichkeit über Tröpfen in Bus und Bahnen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. "Deshalb lautet der Appell: Tragen Sie eine Alltagsmaske", so Günter F. Döring.

Döring verweist zudem auf Jonas Schmidt-Chansit, Leiter der Virusdiagnostik am Bernhard-Nocht-Institut. Dieser empfiehlt: "Wichtig sei im öffentlichen Nahverkehr, dass es zu einem regelmäßigen Luftaustausch in Bus und Bahn kommt." Deshalb seien Klimaanlagen in Bussen und Bahnen von Vorteil. Die saugten Frischluft von außen an, wodurch eine schnellere Umwälzung der vorhandenen Luft stattfinde, berichtet RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Auch die RTV verweist darauf, dass im ÖPNV das Nichttragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nunmehr direkt mit einer Geldbuße belegt werde.

Weiterhin gilt: "Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Verkehrsbetriebe und -unternehmen entbehrlich, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen, besondere Trennvorrichtungen, getroffen werden. Soweit ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände während der Inanspruchnahme eines Verkehrsmittels, das nicht zum öffentlichen Personennahverkehr gehört, gewährleistet ist, kann auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden."

Laut RTV finden ab Montag, 17. August, die Schülerverkehre nach dem aktuellen Regelfahrplan statt. Die Schulen wurden darüber bereits informiert.



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