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Pressestimmen

Pressemitteilungen

Neues im Rheingau-Taunus-Kreis

Aktuelle Pressemitteilungen des Rheingau-Taunus-Kreises, darunter Veranstaltungshinweise, finden Sie auf www.rheingau-taunus.de

Öffnungzeiten

Wertstoffhöfe

Eigenbetrieb Abfallwirtschaft (EAW) weist auf die Standorte und Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe für Interessierte auf der Webseite des EAW unter www.eaw-rtk.de hin.

Der Wertstoffhof des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft (EAW) an der Heftricher Straße in Idstein wurde im Jahr 2019 vergrößert und erneuert. "Aufgrund der Umbauten nimmt der EAW auch Elektrogroßgeräte, wie Herde, Kühlschränke oder Waschmaschinen, direkt auf dem Wertstoffhof am", teilt Betriebsleiter Michael Heil mit. Die Abgabe von Elektrogeräten aller Art ist kostenfrei. Wie bisher können auf dem Wertstoffhof Elektro-Kleingeräte vom Toaster bis zum Föhn sowie Energiesparlampen, Batterien und Leuchtstoffröhren abgegeben werden. Das gilt zudem für Baureststoffe, Autoreifen, Holz und viele andere Abfälle, die aber eine Gebühr kosten. Der Wertstoffhof ist montags bis freitags von 7:30 bis 16:00 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.eaw-rheingau-taunus.de oder direkt beim Team der Abfallberatung des EAW unter den Rufnummern 06124 510 493 und -495.

Infomaterial

vhs-magazin 2020

Das vhs-magazin 2020 ist erhältlich. Anmeldungen zu den Kursen nimmt die Volkshochschule unter Telefon 06128 9277-39 entgegen. Das komplette Angebot finden Sie unter www.vhs-rtk.de.

Ansprechpartner

Kreisverwaltung

Im Kreishaus, Heimbacher Straße 7, 65307 Bad Schwalbach finden Sie die Verwaltungsstelle des Rheingau-Taunus-Kreises. Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreises.

Gebrauchtmöbelbörse des EAW

Was soll mit dem älteren, aber voll funktionsfähigen Elektroherd geschehen, wenn die neue Einbauküche angeliefert wird, oder in der neuen Wohnung die Kücheneinrichtung bereits komplett ist? In diesen Fällen lohnt es sich die Möbelbörse des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft (EAW) unter Telefon 06124 510-493 anzurufen. Die Möbelbörse vermittelt Möbelstücke und Gebrauchtgeräte wie Couchgarnituren, Betten, Tische, Schränke, Kühlgeräte, Herde etc..

Um den Transport müssen sich Interessenten selbst kümmern. Die Angebote können auf www.eaw-rheingau-taunus.de auch online eingestellt werden.


.:Wichtiges aus dem Rheingau-Taunus-Kreis


Landrat Frank Kilian appelliert an die Vernunft der Ausflügler im Rhein-Main-Gebiet: "Bitte bleiben Sie zu Hause!"

Jene Zustände, wie sie sich im Rheingau vor allem am vergangenen Samstag abspielten, sollen sich nach den Worten von Landrat Frank Kilian am kommenden Wochenende sowie an den Osterfeiertagen möglichst nicht wiederholen. Viele Gäste mit Autokennzeichen aus der gesamten Region bis Hanau und Darmstadt steuerten ihre Fahrzeuge in den Rheingau, um dort die ersten Frühlingsstrahlen zu genießen. "Von Corona und den Einschränkungen schienen viele noch nichts gehört zu haben", so der Landrat. Die Kommunen des Rheingaus diskutieren seither über Schließungen von öffentlichen Parkplätzen und sogar weitergehenden Maßnahmen, um das Erreichen des Ausflugszieles Rheingau für die Zeit der Epidemie zu behindern.

Deshalb appelliert Frank Kilian an die Vernunft der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet und in Südhessen: "Bitte folgen Sie den Empfehlungen von Bund und Land und bleiben Sie zu Hause!" Seinen Appell hat Kilian auch an die Oberbürgermeister der Städte wie die Landräte der Rhein-Main-Region weitergeleitet. "Wir wollen alle die Infektionsketten erfolgreich unterbrechen. Dazu gehört auch die Einhaltung der verhängten Kontaktsperren. Niemand sollte sich oder andere unnötig in Gefahr bringen", sagt der Landrat und: "Wenn wir den Corona-Virus besiegen wollen, müssen wir die Verhaltensregeln strikt beachten und danach handeln." Umso schneller kann die gesamte Gesellschaft wieder "in den Normalmodus umschalten". "Und dann können alle wieder ausgiebig im Rheingau feiern", so Landrat Frank Kilian.

Weiterhin sollen auch Parkplätze im Bereich der Wälder geschlossen werden.

Frühzeitige Einberufung des Krisenstabes und Schaltung des Bürgertelefons bewähren sich

Landrat Frank Kilian: Gremium tagt und stellt sich den Herausforderungen / Der Kampf gegen das Corona-Virus

51 bestätigte Corona-Virus-Fälle sind im Rheingau-Taunus-Kreis mit Stand 23. März registriert", beginnt Dr. Renate Wilhelm, Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises, die Besprechung des Krisenstabes im Kreishaus in Bad Schwalbach. Das Gremium, dem neben der Gesundheitsamtsleiterin Landrat Frank Kilian, sein persönlicher Referent Ralf Bachmann, die Gesundheits-Dezernentin Monika Merkert, die drei Fachbereichsleiter K.-Michael Schardt, Liane Schmidt und Stefan Krebs, die Bürgerbeauftragte Simone Witzel, Kreisbrandinspektor Joachim Dreier und sein Stellvertreter Reiner Oswald, vom Personalrat Steffen Kunz sowie Christoph Zehler und Janina Kirsch von der Pressestelle des Kreises angehören, tagt mindestens einmal täglich, um die (Pandemie)-Lage zu besprechen.

Dabei gilt es rasch und kompetent auf die aktuellen, ganz unterschiedlichen Fragen zu reagieren, die "die Menschen im Rheingau-Taunus-Kreis bewegen". Das Corona-Virus hat das Land im Griff, erfordert immer neue Entscheidungen, um das Virus einzudämmen. Einmal in der Woche tritt neben dem Krisen- auch der Verwaltungsstab zusammen, dem zusätzlich zu den Genannten der Vertreter der 17 Bürgermeister des Kreises, der Rüdesheimer Bürgermeister Klaus Zapp, und je ein Mitglied der hiesigen Polizeidirektion und der Bundeswehr angehören.

Um schnelle Entscheidungen treffen zu können, hatte Landrat Kilian den Krisenstab bereits am 27. Februar erstmals einberufen. Zugleich wurde die Einrichtung des Bürgertelefons unter der Nummer 06124 510-510 beschlossen. "Diese Freischaltung zu einem frühen Zeitpunkt hat sich bewährt, weil sich die Bevölkerung mit ihren Sorgen an diese Hotline wenden konnte, um Informationen zu erhalten", so Landrat Frank Kilian. "Es gibt viele positive Rückmeldungen, weil es den Menschen schon hilft, dass da jemand ist, mit dem sie über das Corona-Virus sprechen können. 'Ihr geht wenigstens ans Telefon und hört zu!', heißt es oft", ergänzt Simone Witzel.

Am Beginn der vergangenen Woche waren es in der Spitze rund 200 Anrufe am Bürgertelefon, danach - von Mittwoch bis Freitag - durchschnittlich etwa 100. Da drehten sich viele Fragen, um das Thema Heirat oder können Trauerfeiern noch stattfinden. Auch die Kreishaus-Schließung für den Publikumsverkehr wurde diskutiert wie die Betreuung von Kindern und Schülern. Nun stellt die Bürgerbeauftragte eine Verschiebung fest. Simone Witzel: "Derzeit rufen vor allem viele Selbstständige an, die wissen wollen, wie es nach der Schließung ihrer Firma, ihrer Gaststätte, ihres Ladens weitergehen soll. Wo erhalten sie die Anträge für die zugesagten, finanziellen Hilfen." Was ist mit dem Kurzarbeitergeld? - so lautet eine weitere Frage. Selbst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bürgertelefon warten händeringend auf Informationen von Bund und Land, die die Finanzmittel zusagten. Am Montag gibt es dann Informationsmaterial zum Kurzarbeitergeld, das sogleich auf die Homepage des Kreises unter www.rheingau-taunus.de gestellt wird.

An Kapazitätsgrenzen stößt derweil das Personal des Gesundheitsamtes. Seit fast vier Wochen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Leiterin Dr. Renate Wilhelm rund um die Uhr und auch an den Wochenenden im Einsatz. Der Kampf gegen das Corona-Virus lässt kaum eine Pause zu; selbst nachts kann die Rufbereitschaft für dringende Fälle erreicht werden. "Den positiv getesteten Personen die Quarantäne-Verordnung persönlich überbringen, die Listen mit möglichen Kontaktpersonen erstellen und überprüfen. Spezielle Fragen rund um das Virus erläutern und erklären, wie etwa die Kontaktsperre in Senioren- und Pflegeheimen anzuwenden ist - das ist ein kleiner Teil der derzeitigen Arbeiten des Amtes", berichtet Gesundheits-Dezernentin Monika Merkert. Das Team des Gesundheitsamtes zeigt sich trotz des Aufwandes weiter hochmotiviert und stellt sich der Herausforderung, die Pandemie im Kreis erfolgreich einzudämmen.

Doch viel Zeit bleibt nicht zur Erörterung. Denn schon brennen andere Themen auf den Nägeln. Plötzlich stellt sich in der Sitzung des Krisenstabes die Frage: "Wie gelangen Dialyse-Patienten zu ihrer Dialyse-Praxis, wenn Krankentransport-Unternehmen diese Fahrten nicht mehr durchführen?" Schließlich zählen diese Patienten zur Risikogruppe. Auch dafür gibt es spezielle Ausführungen von Dr. Renate Wilhelm.

Landrat Kilian, Monika Merkert und Dr. Wilhelm sind deshalb auch erfreut, dass eine Medizinstudentin und ein Rettungssanitäter ihre Mitarbeit angeboten haben. "In diesen Zeiten müssen wir unkonventionelle Lösungen anstreben, um die Herausforderungen zu meistern. Denn: Helfende Menschen werden immer benötigt", so Landrat Kilian. Schon erreicht ihn die nächste Mail. Schließlich jagt in diesen Tagen - fast schon stündlich - eine Verordnung, bzw. Verfügung von Bund oder Land die andere und … jede hat ihre Wertigkeit. Letztlich sollen die Kommunen sie vor Ort umsetzen. Wie können beispielsweise die verhängten Kontaktsperren im öffentlichen Raum überwacht werden? Wer kann Desinfektionsmittel oder Schutzkleidung liefern? Es sind unruhige Zeiten, die umso mehr einen klaren Kopf verlangen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Kreishaus und Außenstellen ab Dienstag, 17. März, für Publikumsverkehr geschlossen

Wie die Kreisverwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises mitteilt, sind das Kreishaus in Bad Schwalbach sowie die Außenstellen in Idstein und in Rüdesheim am Rhein ab Dienstag, 17. März 2020, für den Publikumsverkehr geschlossen. Dies betrifft alle Bereiche. Telefonisch oder per Mail sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin erreichbar.

Die Maßnahme dient dem Erhalt der Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung. Die Entscheidung, ob und in welchem Rahmen die Verwaltung sich organisatorisch für die kommenden Wochen aufstellt, wird im Laufe des morgigen Tages entschieden. Es gilt, zunächst den Dienstbetrieb in den wesentlichen Bereichen, in denen es etwa um die Auszahlung von Geldern zur Existenzsicherung geht, aufrecht zu erhalten und auch in den nächsten Wochen zu gewährleisten.

Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis: "Wir müssen handlungsfähig bleiben und unser Ziel ist, eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden." Die Telefonzentrale erreichen Sie unter 06124 510-0. Ein Telefonverzeichnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Sie hier.

Veranstaltungen abgesagt

Um eine Ausweitung des Coronavirus einzudämmen, hat sich der Rheingau-Taunus-Kreis dazu entschieden, folgende Veranstaltungen mit Blick auf die Gesundheit der Bevölkerung abzusagen:

Die Liste wird laufend aktualisiert.

Landkreis verfügt die Schließung der Kindertageseinrichtungen ab Montag

Aufgrund der Zunahme an bestätigten Corona-Virus-Fällen im Rheingau-Taunus-Kreis hat die Kreisverwaltung in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden des Kreises verfügt, dass ab dem kommenden Montag, 16. März 2020, sämtliche Kindertageseinrichtungen - von städtischen wie privaten Trägern - geschlossen bleiben. Somit soll die weitere Verbreitung des Corona-Virus verhindert werden.

Die Verfügung gilt vorerst bis 10. April 2020. Notbetreuungen sollen für Kinder aus relevanten Berufsgruppen eingerichtet werden. Die Betreuung in einer Kindertagespflegestelle bleibt weiterhin erlaubt.

Information der Firma REMONDIS

Aktueller Stand bei der Einführung der Gelben Tonne im Rheingau-Taunus-Kreis: rund 40 Prozent über den ursprünglichen Planzahlen

Die großflächige Behälterverteilung durch das beauftragte Logistikunternehmen wurde Mitte Januar 2020 abgeschlossen. Bis dahin wurden im Kreisgebiet ca. 7.000 x 120 Liter Behälter, 49.000 x 240 Liter Behälter und 1.400 x 1.100 Liter Behälter verteilt. Damit liegt das insgesamt aufgestellte Behältervolumen ca. 40% über den ursprünglichen Planzahlen.

Seit Mitte Januar widmet sich die Firma REMONDIS der Abarbeitung der noch offenen Bestellungen. Hier handelt es sich größtenteils um Haushalte und Gewerbebetriebe, die keine Blaue Tonne vom Kreis hatten und daher bei der Planung der Grundverteilung von Gelben Tonnen nicht berücksichtigt werden konnten. Nachdem sich REMONDIS den Überblick über die zusätzlich notwendigen Behälter verschafft hat, wurden diese bestellt. Die erste Nachlieferung erfolgte am Rosenmontag. In den kommenden 3-4 Wochen folgen noch zwei weitere Lieferungen.

Darüber hinaus liegen REMONDIS ca. 3.000 Tauschaufträge vor. Davon handelt es sich bei über 70% der Aufträge um einen Tausch von einer großen (240l) auf eine kleine (120l) Tonne. Die Abarbeitung dieser Aufträge wird noch mehrere Wochen beanspruchen, da vordergründig die noch offenen Erstbestellungen bearbeitet werden.

Es sei zu berücksichtigen, dass nach dem Tausch von einer großen (240l) auf eine kleine (120l) Gelbe Tonne kein weiteres anlassloses "Switchen" zwischen den Tonnengrößen möglich sein werde. Anfallstellen, die zu wenig Behältervolumen haben und eine größere bzw. zusätzliche Tonne bestellt haben, können sich in der Zwischenzeit mit den ggf. noch vorhandenen Gelben Säcken behelfen. Diese werden von REMONDIS noch mitgenommen.

Corona-Virus: Gesundheitsamt des Rheingau-Taunus-Kreises arbeitet auf Hochtouren

Kilian verweist darauf, dass der Rheingau-Taunus-Kreis ein Bürgertelefon unter 06124 / 510510 eingerichtet hat, das montags bis donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr besetzt ist. Bei dringenden Fällen ist das Gesundheitsamt über die Leitstelle des Rheingau-Taunus-Kreises erreichbar. "Wir aktualisieren die nützlichen Informationen zum Thema Corona-Virus auf der Homepage des Kreises unter www.rheingau-taunus.de so schnell wie möglich", betont Landrat Frank Kilian. Auf der Homepage stehen auch die Empfehlungen, die das Kreis-Gesundheitsamt erarbeitet hat.

Fachliche Informationen finden Interessierte auf den Webseiten

  1. des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de/covid-19),
  2. des Bundesgesundheitsamtes (www.bundesgesundheitsministerium.de),
  3. des Hessischen Sozialministeriums (www.hessen.soziales.de),
  4. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.infektionsschutz.de.

Telefonische Auskunft erhalten Sie unter den Telefonnummern

  1. des Bürgertelefons des Rheingau-Taunus-Kreises unter 06124 510-510 (montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr),
  2. des hessischen Sozialministeriums HMSI unter 0800 5554666 (montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr),
  3. des Bundesgesundheitsministeriums unter 030 346465100.
  4. Wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist, gilt die Nummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter 116117 (www.116117.de).

"Ich würde es immer wieder tun!"

Öffentliche Belobigung für Doreena Dannat, die einem Jungen das Leben rettete

Grafik Foto zur Ehrung von Doreena Dannat für Lebensrettung
Landrat Frank Kilian sprach im Namen von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier Doreena Dannat (3. von rechts) eine öffentliche Belobigung aus. Zu den Gratulanten gehörten Roland Fuhrmann (ASB), Gerhard Lang (ASB), Christian Dannat und Tobias Kümper (ASB).
© Rheingau-Taunus-Kreis

Im Namen von Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier konnte Landrat Frank Kilian eine öffentliche Belobigung aussprechen, die, so Kilian, "sehr selten vorgenommen werden". Die heute 16-jährige Doreena Dannat hatte im vergangenen Sommer mit einer achtminütigen Herz-Lungen-Massage einem jungen Mann das Leben gerettet. Für diese Leistung wurde sie nun geehrt. In der Feierstunde lobte Landrat Frank Kilian auch den ehrenamtlichen Aktiven des ASB, die ihr Wissen an die junge Generation weitergeben und sie für diese Themen begeistern: "Ein Dank gebührt dem Aktiven, die die Erste-Hilfe-Kenntnisse weitergeben." An die Lebensretterin gewandt, sagte Kilian: "Sie sind ein Vorbild für junge Menschen." Dieser Meinung war nicht nur der Landrat, sondern auch die Vertreter des ASB Westhessen, Gerhard Lang, Roland Fuhrmann und Tobias Kümper.

"Der Vorfall zeigt, wie wichtig eine gute Erste-Hilfe-Ausbildung ist, und dass sie im Notfall Leben retten kann", betonte Landrat Kilian zu Beginn der Ehrung. Denn, dass der heute 19-jährige Lukas noch lebt, verdankt er dem couragierten Einsatz von Doreena Dannat, die Mitglied des Sanitätsdienstes der Freien Christlichen Schule in Wiesbaden ist. Am 26. Juli 2019 will die heute 16-Jährige aus Taunusstein zur Freizeit ihrer Kirchengemeinde, als die Kinder einer befreundeten Familie angerannt kommen, erzählt sie. "Luki ist umgekippt", rufen die Kinder und alarmieren Doreena, die sofort losrennt. "Ich war wie in Trance", erinnert sie sich. Als sie bei Lukas ankommt, hat sie zunächst Bedenken.

Doreena Dannat beginnt mit Unterstützung des Vaters unverzüglich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und wendet die Kenntnisse aus dem Sanitätskurs an. Die Wiederbelebungsmaßnahmen führte sie acht lange Minuten durch. Dann kam endlich der Rettungsdienst, die die weiteren Maßnahmen einleiteten. Der Junge wird gerettet. Doreena Dannat: "Ich würde es immer wieder tun!" Sie selbst denkt im Nachhinein ganz bescheiden nicht an ihre eigene Leistung, sondern nur daran, dass es dem Jungen wieder gut geht.

Schließung von Bereichen des Fachdienstes Jugendförderung am 5. und 6. März 2020

Wie die Kreisverwaltung mitteilt, bleibt der Fachdienst Jugendförderung in großen Teilen wegen einer Software-Umstellung am 5. und 6. März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Betroffen sind die Arbeitsbereiche Wirtschaftliche Jugendhilfe, Unterhaltsvorschuss und Übernahme von Beiträgen in der Kindertagesbetreuung. Die Bereiche Amtsvormundschaft und Beistandschaft bleiben erreichbar. Es kann jedoch zu Einschränkungen bei Auskünften kommen.

Gleichstellung als Regionalentwicklung

Chancen für den ländlichen Raum

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März weisen das Büro für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten sowie die Kreisentwicklung des Rheingau-Taunus-Kreises auf eine Studie "Gleichstellung als Regionalentwicklung" im ländlichen Raum hin. Weitere Informationen dazu unter www.frauenbeauftragte.org.

Diese im letzten Jahr veröffentlichte Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten zeigt, dass erfolgreiche Gleichstellungsarbeit die Lebensqualität und die Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Räume erhöht. Ziel ist die Schaffung gleichwertiger und gleichberechtigter Lebenssituationen in allen Kreisregionen. Im Fazit des Berichtes wird festgehalten, dass ländliche Räume ein überschaubares Aktionsfeld mit kurzen Wegen, großer sozialer Nähe und direktem Kontakt zu den Menschen sind. Nach wie vor werden im ländlichen Raum eher traditionelle Rollenbilder gelebt, die gesellschaftlichen Konformitätsdruck zu Folge haben. Die Strukturen vor Ort sind sehr individuell ausgebildet. Es bestehen Unterschiede zwischen der Kreisstadt, den Mittelzentren wie Idstein/Taunusstein/Eltville und den kleinen Gemeinden wie beispielsweise Heidenrod. Daher müssen vor Ort jeweils individuelle Lösungen gesucht werden. Das Gleichstellungsbüro und die Stabsstelle Kreisentwicklung arbeiten bereits intensiv an Ideen und Lösungen.

Wie sehen diese konkret aus?

In der Stabsstelle Kreisentwicklung wurde in den letzten Monaten eine Bürgerbeteiligungsplattform für den Rheingau-Taunus-Kreis aufgebaut, die unter www.zusammen-zukunft.de erreichbar ist. Landrat Kilian betont: "Wir legen Wert auf Ihre Meinung. Beteiligen Sie sich an den Online-Befragungen und den Bürgerforen, die wir zukünftig zu den wichtigen Themen im Kreis durchführen werden."

Ein ganz wesentlicher Faktor für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist die gute Erreichbarkeit aller Orte im Rheingau-Taunus-Kreis mit verschiedenen Verkehrsmitteln. Das Mobilitätskonzept, das bis zum Ende des Jahres 2020 erarbeitet wird, soll Maßnahmen und Möglichkeiten aufzeigen, wie das Mobilitätsangebot verbessert werden kann und bestehende Lücken geschlossen werden können.

Auch der Breitbandausbau im Kreis wird dazu beitragen, dass ländliche Regionen die gleiche Anbindung wie städtische Regionen erhalten.

Im Büro für Gleichstellungsfragen und Frauenangelegenheiten wird an der Verbesserung der Beratungs- und Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffenen Frauen mitgewirkt. Zurzeit wird im Rheingau-Taunus-Kreis in Kooperation mit der Hochschule Rhein-Main ein Projekt "Gewalt in Paarbeziehungen älterer Menschen im ländlichen Raum" durchgeführt. Fachkräfte werden für dieses Thema sensibilisiert und vernetzt.

Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Überwindung stereotyper Geschlechterrollen stellen weitere Aktionsfelder des Gleichstellungsbüros dar.

Im Rahmen der Erstellung einer Arbeitsmarkstrategie für den Rheingau-Taunus-Kreis wurde festgestellt, dass im Bereich der Kinderbetreuung und Pflege weitere, zeitlich flexible Unterstützungsangebote erforderlich sind, damit Männer und Frauen in Vollzeit oder erweiterter Teilzeit erwerbstätig sein können.

Zukünftig werden Kreisentwicklung und Gleichstellungsbüro noch enger kooperieren, um die Entwicklung der ländlichen Räume geschlechtergerecht voranzubringen.

In der zweiten Jahreshälfte soll ein Frauennetzwerk gegründet werden. Engagierte Frauen aus der Wirtschaft, aus dem Ehrenamt, aus der Verwaltung und der Politik werden sich darüber austauschen, was sie brauchen, um in unserem Kreis gut leben und arbeiten zu können.

Ehrenamtliches Jugendengagement fördern

Kreisbeigeordnete Monika Merkert: Die 71. Hessische Jugendsammelwoche findet vom 27. März bis 6. April 2020 statt

Die 71. Hessische Jugendsammelwoche findet vom 27. März bis zum 6. April 2020 statt. Darauf verweist die Jugendhilfedezernentin Monika Merkert. Die Jugendsammelwoche wird vom Hessischen Jugendring landesweit veranstaltet und dient der Unterstützung der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit. In den Spendenaufrufschreiben an alle Städte und Gemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises führt die Jugendhilfedezernentin an, dass die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft ist.

Dass das hohe ehrenamtliche Engagement auch von den Spenderinnen und Spendern gewürdigt wird, zeigen die überaus erfreulichen Sammelergebnisse der vergangenen Jahre. So betrug das Ergebnis im letzten Jahr rund 684.000 Euro. Monika Merkert: "Auch in diesem Jahr bitten die hessischen Jugendverbände alle Mitbürgerinnen und Mitbürger um ihre Unterstützung." Die Jugendsammelwoche 2020 soll wieder dazu beitragen, dass die ehrenamtlich geleistete Kinder- und Jugendarbeit weiterhin ein wichtiges Angebot für Kinder und Jugendliche in Hessen bleibt.

Im Rheingau-Taunus-Kreis wurde 2019 ein Sammelergebnis von 60.094,74 Euro erzielt. Die Jugendhilfedezernentin weist ausdrücklich darauf hin, dass der Kreis auch in diesem Jahr auf seinen 30 Prozent-Anteil der Sammlung verzichtet und diesen den engagierten Gruppen zur Verfügung stellt. „Diese können somit insgesamt 70 Prozent des Sammelbetrages zur Finanzierung der Gruppenaktivitäten einbehalten. 30 Prozent des Sammelbetrages werden de"Wir hoffen damit einen Anreiz geschaffen zu haben, sich intensiv an der Jugendsammelwoche zu beteiligen und bitten die Bürgermeister im Rheingau-Taunus-Kreis dies zu unterstützen."

Elterntraining in Idstein

Die Jugend- und Familienberatungsstelle Idstein bietet erneut einen Elterntrainingskurs für Eltern von Kindern im Alter von zirka zwei bis 12 Jahren an.

Dieser findet montags von 18 bis 22 Uhr in der Beratungsstelle im Veitenmühlweg 5 in Idstein zu folgenden Terminen statt: 27. April, 18. Mai, 8. Juni und 29. Juni. Der Kurs ist unentgeltlich.

Auf Grundlage verschiedener Trainingskonzepte und Lerntheorien werden elterliche Kompetenzen gestärkt. Dies geschieht sowohl durch theoretische Vermittlung als auch durch praxisorientierte Begleitung und Unterstützung. Es besteht ausreichend Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

Der Trainingskurs wird von Anne Lüers, Dipl.-Pädagogin, und Jan Federolf, Dipl.-Psychologe, geleitet. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung für alle Termine, damit ein effektiver und kontinuierlicher Prozess gewährleistet ist. Anmeldung gerne per Mail unter [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'eb-i' und 'rheingau-taunus.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.] oder telefonisch unter 06126 95957-7921.

"Alle Kinder brauchen ein Zuhause!"

Informationsveranstaltung am 10. März 2020: Jugendamt des Kreises sucht Pflegefamilien

Jedes Kind ist eine eigene kleine Persönlichkeit für sich. Es sucht Zuwendung, Verlässlichkeit, Vertrauen und Lebensfreude. Es braucht für seine Entwicklung aber auch ein bestmöglich passendes, familiäres Umfeld. "In den meisten Fällen sind das natürlich die leiblichen Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern", sagt Jugendhilfe-Dezernentin Monika Merkert. Aber was tun, wenn die leiblichen Eltern ihre Kinder vernachlässigen, ihnen nicht die notwendige Zuwendung angedeihen lassen können? Dann bietet sich als Alternative eine Pflegefamilie an. Doch auch im Rheingau-Taunus-Kreis fehlt es an Familien, die sich dieser Aufgabe stellen wollen.

Um über die Aufgaben solcher Pflegefamilien aus der Praxis zu berichten, gibt es eine Informationsveranstaltung am Dienstag, 10. März 2020, 18:00 Uhr, Raum 1.174 im Kreishaus Bad Schwalbach, Heimbacher Straße 7. Wer sich vorab informieren will, kann sich an den Pflegekinderdienst im Kreishaus unter Telefon 06124 510-583 wenden.

Bei der Veranstaltung informieren die Mitarbeiter des Jugendamtes über Grundlagen und Rahmenbedingungen zur Aufnahme und Betreuung eines Pflegekindes. Es wird zudem auf folgende Fragen eingegangen:

Gesucht werden Familien, Lebensgemeinschaften oder Einzelpersonen, die bereit sind, für einen Zeitraum oder sogar auf Dauer Kinder aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Kinder, deren Versorgung in der eigenen Familie aufgrund einer Krisen- oder Notsituation nicht mehr gewährleistet ist. Für Pflegeeltern gibt es keine Warteliste sondern eine Art Bewerberpool, weil für jedes Kind möglichst zeitnah eine geeignete Familie gefunden werden soll. Pflegekinder können Babys, Klein-, Schulkinder, aber auch Jugendliche sein. Jedes Pflegekind hat seine besondere Art. Häufig haben diese Kinder etwas gemeinsam: Sie kommen aus belasteten Familienverhältnissen und können aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern leben. Sie brauchen ein stabiles Zuhause bei Pflegeeltern, bei denen sie liebevoll aufgenommen und in ihrer Entwicklung unterstützt werden – häufig so lange, bis sie auf eigenen Füßen stehen können.

Ein Pflegekind aufzunehmen, bedeutet große Verantwortung, ein hohes Maß an Toleranz und die Bereitschaft, sich auf eine beträchtliche Veränderung im Familienleben einzustellen. Für die Pflegefamilie ist dies eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie braucht viel Geduld und Empathie, denn Pflegekinder haben oft schon Dinge erlebt, die ihnen seelisch und manchmal auch körperlich geschadet haben. Wichtig für diese Kinder ist, dass sie eine verbindliche und vor allem verantwortungsvolle Vertrauens- und Bezugsperson bekommen.

Das Jugendamt lässt Pflegeeltern nicht alleine, sondern begleitet die an einem Pflegeverhältnis beteiligten Personen laufend – manchmal bis zum 21. Lebensjahr des Pflegekindes. Dabei hält sich das Jugendamt im Hintergrund, ist aber bei Bedarf präsent; insbesondere in Krisensituationen. Durch das sogenannte Hilfeplanverfahren wird der Kontakt mit der Familie vor Ort durch Hausbesuche gewährleistet. Angehende Pflegeeltern bekommen so viele Informationen wie möglich über ihr Pflegekind an die Hand. Es gibt regelmäßig Treffen mit anderen Pflegeeltern, um sich austauschen zu können. Gespräche mit Ärzten, Kindergärten, Schulen, Ausbildern etc. werden im Bedarfsfall durch den Pflegekinderdienst begleitet.

Rheingau-Taunus-Kreis will nach Pilotphase die "Familiensprechstunde beim Kinderarzt" in 2020 ausbauen

Im Rahmen der Frühen Hilfen erhalten werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern zusätzliche Unterstützung durch ein kostenfreies Beratungs- und Lotsenangebote

"Ein gesundes Familienleben stellt die Grundlage für eine positive Entwicklung von Kindern dar. Die Anforderungen an Familien sind heute vielfältig, Belastungssituationen können entstehen. Um dann unkompliziert und zeitnah Unterstützung zu erhalten, können die Familien, auf Zuweisung des Kinderarztes, in der Familiensprechstunde ihre Anliegen schildern", so Monika Merkert, Dezernentin für Jugend und Gesundheit des Rheingau-Taunus-Kreises, nach Vorstellung des Projektes im Jugendhilfeausschuss. "Das Projekt ist hessenweit einzigartig", ergänzt sie.

Seit 10. September 2019 bietet eine pädagogisch ausgebildete Fachkraft der Frühen Hilfen, einmal in der Woche in der Kinderarztpraxis von Dr. Ulf-Arne Pfeifer in Taunusstein Wehen eine Sprechstunde für Schwangere und Familien mit Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern an, die sich in besonderen Lebenslagen befinden. Die Fachkraft steht für Fragen rund um Themen wie: Schlafverhalten, Kinderernährung, Entwicklungsschritte, Finanzen und Anträge, Möglichkeiten der Entlastung im Alltag, Kinderbetreuung, und viele mehr zur Verfügung. Durch die Einbindung der Fachkraft in das "Netzwerk Frühe Hilfen und Kooperation im Kinderschutz im Rheingau-Taunus-Kreis" kennt diese die passenden Angebote und ist in der Lage den Eltern die Anlaufstellen für spezifische Problemlagen aufzeigen, Kontakte herzustellen und begleitet Familien in Einzelfällen zu weiteren Unterstützungsangeboten.

Zur Umsetzung des Projektes in Taunusstein wurde der Träger Hephata beauftragt. Die Fachkraft der Frühen Hilfen, Jana Machill, ist in der Lage Anlaufstellen zu verschiedenen Themen aufzuzeigen und bei Bedarf auch dorthin zu vermitteln: "Die Eltern kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen. Manchmal werden einfach nur Spielgruppen und Treff- und Austauschangebote für Eltern und Kind gesucht. Es kommen aber auch Eltern zur Beratung, die sich in besonderen Belastungssituationen befinden, etwa durch die zu frühe Geburt eines Kindes oder strukturelle Notsituationen."

Für den Pädiater Dr. Pfeifer brachte die Kooperationsanfrage des Kreises zunächst einiges an zusätzlichem organisatorischem Aufwand. Nach einigen Planungsgesprächen galt es einen Raum in der Praxis zu finden, der einmal in der Woche zwei Stunden zur Verfügung gestellt werden kann. Vom Angebot selbst ist er mittlerweile überzeugt: "Die Erfahrungen der letzten drei Monate zeigen, dass das Konzept gut durchdacht und der Ansatz der Richtige ist. Die Sprechstunden sind ausgebucht. Die beratenen Familien haben bisher ein durchweg positives Feedback gegeben."

Das Beratungs- und Lotsenangebot wurde im Rahmen der Frühen Hilfen des Rheingau-Taunus-Kreises konzipiert und wird mit Mitteln der Landesförderung der Frühen Hilfen und kreiseigenen Mitteln umgesetzt. Monika Merkert abschließend: "Zum Ausbau des Projektes suchen wir nach einem weiteren Standort."

Neuwahl des Architektenbeirates Rheingau Taunus Kreis

Am Dienstag, 17. März 2020, wird der Architektenbeirat des Rheingau-Taunus-Kreises neu gewählt. Die Veranstaltung findet um 16:00 Uhr in der Cafeteria im Kreishaus Bad Schwalbach, Heimbacher Straße 7, statt.

Die Wahl wird von der Vorsitzenden Architektin Regina Mayerhoffer geleitet, die sich mit Landrat Frank Kilian, der die Eröffnungsrede hält, und Dezernent Dr. Clemens Mödden auf eine rege Teilnahme der im Kreis ansässigen Kolleginnen und Kollegen freut.

Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Architektinnen, die in der Liste der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen eingetragen sind und ihren Wohnsitz im Rheingau-Taunus-Kreis haben.

Der Architektenbeirat wurde 1994 gegründet und trifft sich seitdem regelmäßig, um aktuelle Themen rund um das Bauen zu beraten. Hierzu gehört auch der fachliche Austausch mit anderen Kolleginnen und Kollegen zum Beispiel aus der Denkmalpflege, dem Bereich der Prüfsachverständigen oder der Architektenkammer Hessen. Ein weiteres Anliegen des Architektenbeirates ist eine bürgernahe, konstruktive Zusammenarbeit mit der Unteren Bauaufsichtsbehörde, die durch den Fachdienstleiter Herrn Hans-Peter Schuy vertreten wird.

In den vergangenen 26 Jahren konnten durch den Dialog positive Ergebnisse erreicht werden. Der Architektenbeirat hat in den letzten Jahren zwei Architekturwettbewerbe durchgeführt. Die Ergebnisse des letzten Wettbewerbes können in der Bauaufsicht im Kreishaus besichtigt werden. Die Architekturbüros des Rheingau-Taunus-Kreises haben vorbildliche und innovative Gebäude für die Wettbewerbe eingereicht, welche im Landkreis in den letzten Jahren realisiert wurden.

Weitere Infos über die Arbeit des Architektenbeirates unter www.rheingau-taunus.de/bauen/architektenbeirat.

Von A wie Amsterdam bis Z wie Zirkus Flic Flac

Programm des Jugendbildungswerkes Rheingau-Taunus für 2020 liegt vor

"Bildung und zielgruppengerechte Angebote für Jugendliche sind wichtige Standortfaktoren im Rheingau-Taunus-Kreis. Dies kommt in den attraktiven Veranstaltungen des Jugendbildungswerkes zum Ausdruck", mit diesen Worten weist Monika Merkert, Dezernentin für Jugend und Gesundheit, auf das Erscheinen des neuen Programmheftes des Jugendbildungswerkes für das Jahr 2020 hin.

Das Heft enthält Touren, Präventions- und Netzwerk-Angebote, Kunst- und Kulturveranstaltungen. Viel Spannendes ist aktuell dazugekommen, zum Beispiel Vortrag und Diskussion "Kinderrechte in der Arbeit mit Kindern" mit Professor Jörg Maywald, Europa-Park Rust mit Übernachtung, vier Tage Berlin (30 Jahre Deutsche Einheit), Luminale Frankfurt mit Übernachtung sowie Zirkus Flic Flac Wiesbaden.

In den Sommerferien wird eine viertägige Bildungsreise "Amsterdam, Den Haag, Delft" angeboten.

Erneut dabei ist die begehrte Informationstour zum ZDF nach Mainz, bei der angemeldete Jugendliche zum Abschluss mitten im Publikum der live produzierten Sendung "hallo Deutschland" sitzen und anschließend mit der Moderatorin diskutieren können.

Die Initiative "Jugend ehrt Jugend" geht zum vierten Mal auf die Suche nach jugendlichen "Stillen Helden" im Rheingau-Taunus-Kreis, die zum Jahresende wieder bei einer Gala im Kurhaus Bad Schwalbach geehrt werden.

Ein besonderes Erlebnis verspricht eine mehrstündige Segway-Tour in Wiesbaden vom Biebricher Schloss bis zum Schiersteiner Hafen.

Auf vielfachen Teilnehmerwunsch gibt es im Sommer wieder eine Führung im Zoo Frankfurt.

Aufgrund des großen Erfolges wiederum dabei ist der Besuch der Bad Hersfelder Festspiele und des Music Discovery Projects in der Jahrhunderthalle Frankfurt.

"Wir wollen Jugendliche unterschiedlicher Altersstufen ansprechen. Eigeninitiative von jungen Menschen im Kreis fördern, zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten aufrufen, Jugendliche bilden, beraten und informieren – das ist unser Ansinnen", erläutert Beate Sohl vom Jugendbildungswerk.

Anmeldungen können ab sofort jederzeit erfolgen. Das Programmangebot ist im Internet zu finden unter PDF-Icon  www.rheingau-taunus.de. Ein Anmeldeformular gibt es unter www.rheingau-taunus.de.

Weitere Informationen sind beim Jugendbildungswerk telefonisch unter 06124 510-211, -384 oder -733 oder per Mail an [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'b.sohl' und 'rheingau-taunus.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.] oder [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'r.wollner' und 'rheingau-taunus.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.] erhältlich.

Jahrbuch 2020 "Wandern durch Wald und Reben"

Das neue Jahrbuch ist ab sofort zu kaufen

Grafik Titelseite des Jahrbuches 2020 des Rheingau-Taunus-Kreises
Jahrbuch 2020 Rheingau-Taunus-Kreis
© Rheingau-Taunus-Kreis

"Wandern durch Wald und Reben" - so lautet der Titel für das Schwerpunktthema im Jahrbuch 2020 des Rheingau-Taunus-Kreises, das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das frischgedruckte Jahrbuch 2020 ist ab sofort im Handel erhältlich und verspricht 300 Seiten Lesespaß.

Die Redaktionskonferenz hat als Schwerpunkt das Thema "Wandern durch Wald und Reben" ausgewählt, da Wandern in den verschiedensten Formen generationenübergreifend im Trend liegt. Und die Tendenz ist weiter steigend. Auf zirka 80 Seiten beleuchten die Autoren das Thema historisch, informieren über Aufbau und Erhaltung des gut ausgebauten Wegenetzes und geben zahlreiche Tipps und Anregungen, die Region per pedes zu entdecken.

Die übrigen der insgesamt fast 300 Seiten sind der Regionalgeschichte und weiteren aktuellen Themen gewidmet. Wie immer gehören dazu Chroniken der 17 Städte und Gemeinden sowie des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Eine Liste mit neuen Büchern über den Rheingau-Taunus-Kreis sowie Informationen über die Geschichts- und Heimatvereine und die Archive runden das Angebot ab. 44 Autoren haben für das Jahrbuch Beiträge aus ihrem Fachgebiet in allgemeinverständlicher Form geschrieben.

Detailinformationen finden Sie PDF-Icon  hier. Der Verkaufspreis beträgt erneut 8,50 €.

Sie erhalten das Jahrbuch ab sofort bei Ihrem Buchhändler vor Ort sowie in

Oder Sie bestellen das Jahrbuch direkt online.

Neues Verzeichnis der Selbsthilfe­gruppen

Wertvolle Hilfe für Betroffene und Angehörige - Unterstützung durch das Gesundheitsamt

Selbsthilfegruppen sind für viele Menschen eine große Hilfe. Bei körperlichen oder psychischen Erkrankungen ergänzen sie wirkungsvoll die ärztliche Behandlung und haben sich deshalb einen festen Platz im Gesundheitssystem erobert. "Deshalb unterstützt das Gesundheitsamt des Kreises die wichtige Arbeit der Gruppen durch die jährliche Herausgabe eines Verzeichnisses. Dieses übersichtliche Faltblatt liegt nun in der aktuellen Fassung vor", berichtet die Gesundheitsdezernentin Monika Merkert.

Das Faltblatt listet die Kontaktpersonen der rund 40 Gruppen nach Themenkreisen geordnet auf. Hier finden sich auch spezielle Angebote für Angehörige oder für Menschen, die sich in einer besonderen Lebenssituation befinden und sich mit Gleichgesinnten zusammentun möchten. Die Gruppen treffen sich regelmäßig, und neben dem Erfahrungsaustausch wird oft auch die Geselligkeit gepflegt.

Das Spektrum der Selbsthilfegruppen für den Rheingau-Taunus-Kreis ist groß und reicht von Aphasie über Rheuma bis zu verschiedenen Suchtkrankheiten. Die Mehrzahl der aufgeführten Gruppen trifft sich im Rheingau-Taunus-Kreis. Es gibt auch Gruppen, deren Ansprechpartner im Kreis leben, die ihre Treffpunkte aber außerhalb des Kreises im Rhein-Main-Gebiet mit Mitgliedern aus der gesamten Region haben.

Das Verzeichnis liegt in vielen Rathäusern und Apotheken aus. Es kann telefonisch angefordert werden bei KISS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Gesundheitsamt Bad Schwalbach, unter 06124 510-399 oder per E-Mail: [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'christine.stier' und 'rheingau-taunus.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.]

Die Selbsthilfekontaktstelle hilft Interessierten bei der Suche nach einer Gruppe, berät die Selbsthilfegruppen im Landkreis und bietet Unterstützung bei Gruppengründungen an.

Familienkarte Hessen

Grafik Familienkarte Hessen

Familienkarte Hessen
© Stadt Taunusstein

Mit der Familienkarte Hessen werden Familien mit minderjährigen Kindern durch die Hessische Landesregierung in vielen Bereichen des Alltags unterstützt bzw. entlastet. Bislang haben bereits mehr als 100.000 hessische Familien die kostenlose Karte beantragt.

Die Zahl der beteiligten Partner der Familienkarte Hessen hat sich mittlerweile auf über 230 erhöht. Und es ist sichergestellt, dass das Leistungs­spektrum fortlaufend mit familienfreundlichen Angeboten erweitert wird. So können die Inhaber der Familienkarte folgende Angebote nutzen:

Auf Antrag wird die Familienkarte Hessen an alle hessischen Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren herausgegeben, die ihren Hauptwohnsitz in Hessen haben. Die Karte ist einkommensunabhängig. Ihre Gültigkeit ist befristet.

Die Familienkarte Hessen kann online beantragt werden auf www.familienkarte.hessen.de. Der Antrag kann auch per Post gerichtet werden an das:

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Referat II 6 A - Familienkarte Hessen
Sonnenberger Straße 2/2a
65193 Wiesbaden

Abfallkalender nicht aufzufinden?

Verbesserung des Serviceangebots des EAW im Internet

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft (EAW) möchte allen Bürgern, die von der zuständigen Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung keinen Abfallkalender erhalten oder diesen verlegt haben, auf das Serviceangebot im Internet hinweisen. Der EAW hat auf seiner Webseite eine Kalenderfunktion integriert, die es möglich macht, die nächsten Abfuhrtermine der Müllabfuhr straßengenau abzurufen. Es können sowohl ein RSS-Feed abonniert, als auch die Termine über I-Cal in den persönlichen Terminkalender überführt werden. Dabei werden auch die nächsten Sonderabfalltermine und auch die Änderungsdiensttermine im Kalender angezeigt. Diese Zusatzfunktionen sind auch mobil abrufbar.

Fragen zum Thema beantwortet gerne die Abfallberatung des EAW unter der Telefonnummer 06124 510-493 oder -495.

Gesundheitswegweiser für Rheingau-Taunus-Kreis in dritter Auflage

Broschüre informiert über medizinische Angebote im Kreisgebiet / Spezielle Infos

Der "Gesundheitswegweiser des Rheingau-Taunus-Kreises" liegt nunmehr in der dritten Auflage vor. Auf 90 Seiten bietet die Broschüre Informationen zu Medizin und Gesundheit. Darin finden sich die Adressen von Ärzten, medizinischen Diensten und Gesundheitsdienstleistern sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens, Beratungsstellen und die Liste der Selbsthilfegruppen.

Wie Landrat Frank Kilian und Kreis-Gesundheitsdezernentin Monika Merkert mitteilen, wurden in die dritte Ausgabe weitere Informationen und aktuelle Themen aufgenommen. So stellt sich der Pflegestützpunkt Rheingau-Taunus mit der kombinierten Pflege- und Wohnberatung vor. Es gibt Artikel zum Thema Organspende, Schlaganfall und Autismus.

Auch den Bedürfnissen der internationalen Urlauber, der zahlreichen Geflüchteten in der Region und Menschen mit Beeinträchtigungen wird der neue Gesundheitswegweiser gerecht. Bei den Adressen der Ärztinnen und Ärzte ist verzeichnet, ob die Praxis barrierefrei – etwa mit dem Rollator – erreichbar ist. Weiterhin gibt es ein fremdsprachliches Verzeichnis mit Fachbegriffen in Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Arabisch und Dari, der offiziellen Landessprache in Afghanistan und im Iran. "Dies sind im Ernstfall wichtige Hinweise, die sich in anderen Broschüren nicht wiederfinden", betont Gesundheitsdezernentin Merkert. Für die Erstellung des Gesundheitswegweisers wurden keine öffentlichen Steuermittel in Anspruch genommen, wie Merkert betont.

Die Broschüre ist unter www.rheingau-taunus.de auch im Internet abrufbar. Unter "Kreisverwaltung" und "Downloads" findet man den Gesundheitswegweiser als E-Paper, das online durchgeblättert oder heruntergeladen werden kann. Der "Gesundheitswegweiser" des Rheingau-Taunus-Kreises liegt in der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach, den Außenstellen in Rüdesheim und Idstein, den Rathäusern sowie in Kliniken und Krankenhäusern aus.

Windräder auf dem Kreishaus-Dach

Foto von Windrädern auf dem Kreishaus-Dach
Windräder auf dem Kreishaus-Dach?
© Rheingau-Taunus-Kreis

Scheinbar über Nacht wurden zwei Windräder auf dem Dach des Kreishauses in Bad Schwalbach installiert, so scheint es auf dem Foto. Die Erklärung ist recht einfach: In Wahrheit stehen die Windräder in Kemel. Bei klarer Fernsicht wird der Eindruck erweckt, die entfernt stehenden Windräder wurden direkt auf dem Kreishaus-Dach montiert. Alles nur eine Frage des Blickwinkels.


Sitzungsunterlagen sind auf Kreis-Homepage einsehbar

Wer Unterlagen zu den Sitzungen von Kreistag und den Ausschüssen sucht, wird auf der Homepage des Rheingau-Taunus-Kreises fündig. Alle Beratungsunterlagen für öffentliche Gremiensitzungen des Rheingau-Taunus-Kreises sind hier verfügbar.

Über das Ratsinformationssystem (kurz: RatInfo) sind Sitzungstermine, Einladungen und Tagesordnungen mit den dazugehörigen Vorlagen sowie die entsprechenden Protokolle einsehbar und stehen auch zur Recherche bereit. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten hier ebenfalls einen Überblick über die Ausschüsse des Kreistages, die im Kreistag vertretenen Fraktionen sowie die Adressen der jeweiligen Geschäftsstellen.

Die Homepage ist unter www.rheingau-taunus.de im Internet einzusehen.



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