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Pressestimmen

Lockerung darf nicht zu steigenden Infektionszahlen führen
Wiesbadener Kurier, 09.05.2020

Badesalz-Star kommt ins Autokino Taunusstein
Wiesbadener Kurier, 08.05.2020

Tierschützer werden ausgezeichnet
Wiesbadener Kurier, 07.05.2020

Pressemitteilungen

Neues im Rheingau-Taunus-Kreis

Aktuelle Pressemitteilungen des Rheingau-Taunus-Kreises, darunter Veranstaltungshinweise, finden Sie auf www.rheingau-taunus.de

Öffnungzeiten

Maskenpflicht

Aufgrund der Maßnamen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind öffentliche Einrichtungen sowie viele weitere Geschäfte und Orte derzeit nur mit Maske und oft auch nur mit Voranmeldung zu betreten. Es gilt die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern.

Wertstoffhöfe

Eigenbetrieb Abfallwirtschaft (EAW) weist auf die Standorte und Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe für Interessierte auf der Webseite des EAW unter www.eaw-rtk.de hin.

Der Wertstoffhof des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft (EAW) an der Heftricher Straße in Idstein wurde im Jahr 2019 vergrößert und erneuert. "Aufgrund der Umbauten nimmt der EAW auch Elektrogroßgeräte, wie Herde, Kühlschränke oder Waschmaschinen, direkt auf dem Wertstoffhof am", teilt Betriebsleiter Michael Heil mit. Die Abgabe von Elektrogeräten aller Art ist kostenfrei. Wie bisher können auf dem Wertstoffhof Elektro-Kleingeräte vom Toaster bis zum Föhn sowie Energiesparlampen, Batterien und Leuchtstoffröhren abgegeben werden. Das gilt zudem für Baureststoffe, Autoreifen, Holz und viele andere Abfälle, die aber eine Gebühr kosten. Der Wertstoffhof ist montags bis freitags von 7:30 bis 16:00 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.eaw-rheingau-taunus.de oder direkt beim Team der Abfallberatung des EAW unter den Rufnummern 06124 510 493 und -495.

Infomaterial

vhs-magazin 2020

Das vhs-magazin 2020 ist erhältlich. Anmeldungen zu den Kursen nimmt die Volkshochschule unter Telefon 06128 9277-39 entgegen. Das komplette Angebot finden Sie unter www.vhs-rtk.de.

Ansprechpartner

Kreisverwaltung

Im Kreishaus, Heimbacher Straße 7, 65307 Bad Schwalbach finden Sie die Verwaltungsstelle des Rheingau-Taunus-Kreises. Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreises.

Das Kreishaus in Bad Schwalbach sowie die Außenstellen in Idstein und Rüdesheim am Rhein sind ab dem 18. Mai 2020 mit Einschränkungen für den Publikumsverkehr wieder geöffnet.

Ansprechpartner für Termine

Gebrauchtmöbelbörse des EAW

Was soll mit dem älteren, aber voll funktionsfähigen Elektroherd geschehen, wenn die neue Einbauküche angeliefert wird, oder in der neuen Wohnung die Kücheneinrichtung bereits komplett ist? In diesen Fällen lohnt es sich die Möbelbörse des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft (EAW) unter Telefon 06124 510-493 anzurufen. Die Möbelbörse vermittelt Möbelstücke und Gebrauchtgeräte wie Couchgarnituren, Betten, Tische, Schränke, Kühlgeräte, Herde etc..

Um den Transport müssen sich Interessenten selbst kümmern. Die Angebote können auf www.eaw-rheingau-taunus.de auch online eingestellt werden.


.:Wichtiges aus dem Rheingau-Taunus-Kreis


Befragung der Bürgerinnen und Bürger zu den Umsetzungsmaßnahmen des Mobilitätskonzepts startet

Landrat Frank Kilian: Auf der Internet-Plattform www.zusammen-zukunft.de können sich Interessierte vom 7. bis 30. September 2020 erneut beteiligten

"Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiger Bestandteil der Erstellung des Mobilitätskonzepts im Rheingau-Taunus-Kreis", betont Landrat Frank Kilian. Schließlich sind die Bürgerinnen und Bürger die Adressaten dieses Konzepts. Am Ende des Prozesses soll stehen, dass es mehr Flexibilität, schnellere Erreichbarkeit, der Mittelzentren im Kreis, sowie größere Zufriedenheit mit ÖPNV, Straßennetz und den vorhandenen Mobilitätsangeboten gibt, so der Landrat. Kilian erinnert daran, dass bereits im Februar 2020 eine Online-Befragung darüber stattfand, welche größten Probleme im Bereich Mobilität die Bürgerinnen und Bürger im Rheingau-Taunus-Kreis sehen.

Die Stabsstelle "Kreisentwicklung" war über die überwältigende Teilnahme von mehr als 2.300 Personen aus dem Kreisgebiet erfreut. Die qualifizierten und differenzierten Antworten wurden anschließend ausgewertet und gemeinsam mit Experten Maßnahmen für die unterschiedlichen Verkehrsbereiche wie Autoverkehr, Schienenverkehr, Radverkehr und Busverkehr entwickelt. Für die Qualität der Antworten spricht, dass sich die Problemanalyse mit denen der Experten weitgehend deckt.

Nun bittet der Rheingau-Taunus-Kreis die interessierten Bürgerinnen und Bürger noch einmal um ihre Meinung. Auf der Internet-Plattform www.zusammen-zukunft.de können sich Interessierte vom 7. bis 30. September 2020 erneut beteiligten. Landrat Kilian: "Diesmal geht es um die Umsetzung von konkreten Maßnahmen sowie um eine Priorisierung." Gefragt wird, welche Maßnahmen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Kreisgebietes im Mobilitätskonzept am wichtigsten sind. In jedem der nachfolgenden fünf Bereiche: Autoverkehr, Schienenverkehr, Busverkehr, Radverkehr und übergreifende Projekte kann jeder Teilnehmer zwei Maßnahmen auswählen, die aus seiner Sicht am dringendsten umgesetzt werden sollte. In einer offenen Frage, besteht dann für die Teilnehmer auch die Möglichkeit, selbst noch eine wichtige Maßnahme zu benennen.

Diese Befragung enthält sieben Fragen und ist in fünf Minuten schnell auszufüllen. Anschließend erfolgt eine erneute Auswertung der Ergebnisse, die im nächsten Schritt in den Maßnahmenteil des Mobilitätskonzepts einfließt. Damit wird erneut eine Möglichkeit geschaffen, das Mobilitätskonzept mitzubestimmen. Der Lenkungskreis Bürgerbeteiligung und die Stabsstelle Kreisentwicklung freuen sich über eine rege Beteiligung. Landrat Kilian: "Jeder kann mitmachen! Ihre Meinung ist gefragt!"

Die CityBahn – eine einmalige Chance für die gesamte Region

Die Region zieht an einem Strang und will die CityBahn: Wiesbadens Oberbürgermeister Mende, Landrat Kilian und der Mainzer Bürgermeister Ebling

Wiesbadens Oberbürgermeister Mende, Landrat Kilian und der Mainzer Bürgermeister Ebling
Wiesbadens Oberbürgermeister Mende, Landrat Kilian und der Mainzer Bürgermeister Ebling
© Rheingau-Taunus-Kreis

Am 1. November haben die Menschen in Wiesbaden die Wahl, über die Zukunft der Mobilität der Stadt und der Region mitzubestimmen. "Wir stehen vor einer Entscheidung, die unserer Mobilität und unsere Zukunftsfähigkeit über Jahrzehnte hinaus prägen wird", erklärt Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden. Gemeinsam mit Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz, und Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, wirbt er für das Jahrhundertprojekt CityBahn. "Wir möchten, dass die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger eine gute Entscheidung treffen", so Mende weiter. Dazu werde er in den kommenden Wochen auch persönlich mit vielfältigen Angeboten informieren und die Menschen überzeugen.

Informationsmöglichkeiten sind die bereits bekannte DialogBox, die ab sofort am Wiesbadener Hauptbahnhof stehen wird. Es folgen ein Townhall-Meeting am 5. September und eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen. "Wir stehen voll hinter der CityBahn als wichtige Basis einer zukunftsfähigen Mobilität. Gemeinsam", sagt Mende. "Ziel muss es sein, die Bürgerinnen und Bürger in die Lage zu versetzen, auch in Zeiten von Corona-Beschränkungen am 1. November die beste Entscheidung für sich und die Landeshauptstadt zu treffen. Wir haben die einmalige Chance, die Region Wiesbaden-Mainz-Rheingau-Taunus nachhaltig zu vernetzten und dabei auf massive Förderungen durch Bund und Land zurückgreifen zu können."

Die CityBahn vernetze die Region und sei identitätsstiftend für den ganzen Raum, weil sie Wiesbaden in zwei wichtige Richtungen anbinde, nach Mainz und in den Rheingau-Taunus-Kreis. Damit sei sie mehr als eine Wiesbadener Straßenbahn, sie sei eine Achse für Stadt- und Regionalentwicklung. "Die Investition in die CityBahn dient zudem als zusätzliches Konjunkturprogramm für die regionale Wirtschaft. Auch das ist gerade in der aktuellen Situation mit Blick auf die Corona-Pandemie wichtiger als je zuvor", so Mende weiter.

Mainz wachse ebenso wie Wiesbaden. Jedes Jahr kämen rund 2.000 Menschen hinzu, die dort leben, wohnen und arbeiten wollen. "Unsere wachsende Stadt braucht Antworten auf die Frage, wie der Verkehr der Zukunft aussehen kann, wie sich Staus vermeiden lassen, wie die Menschen zur Schule, in die Hochschule, zur Arbeit zum Einkaufen oder zum Besuch auf dem Wochenmarkt kommen. Und wir müssen auch die Frage beantworten, wie wir die Luftqualität verbessern können. Im Kern geht es bei diesen Fragen darum, wie wir Verkehrsinfrastruktur und Lebensqualität in all ihren Facetten verbinden können", sagt Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz.

Mobilität müsse grundlegend neu gedacht und zukunftsfähig gemacht werden. "Dabei können wir die Stadt Mainz nicht mehr isoliert betrachten, sondern müssen zusammenhängend und großräumig denken. Mir ist es wichtig, dass unsere Verkehrsplanung abgestimmt mit Rheinhessen und Wiesbaden erfolgt. Prioritäten dabei müssen Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit, Sicherheit und Luftreinhaltung als übergeordnete Ziele haben." Alle Verkehrsträger sollen berücksichtigt werden, auch der Lieferverkehr und der ruhende Verkehr. Der ÖPNV müsse weiter Vorrang bekommen und gestärkt werden. Der Fahrradverkehr solle weiter ausgebaut werden, so Ebling weiter.

"Für den Rheingau-Taunus-Kreis ist die CityBahn das mit Abstand wichtigste Verkehrsinfrastrukturprojekt. Wir stehen zu dem Projekt und sehen darin die einmalige Chance, den Kreis und seine rund 70.000 Bewohnerinnen und Bewohner verkehrlich wieder besser an die Zentren anzubinden", sagt Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises. Viele der Menschen im Kreis arbeiteten in Wiesbaden, Mainz oder Frankfurt und müssten täglich pendeln. Einen großen Teil dieser Verkehre wolle er auf die Schiene bringen. "Nur mit der Bahn lassen sich die Verkehrsprobleme, die noch deutlich zunehmen werden, lösen. Wiesbaden darf das Umland nicht vergessen", so Kilian weiter. Auch im Rheingau-Taunus-Kreis werde es Informationsveranstaltungen zur CityBahn geben. Derzeit laufen die Baugrunduntersuchungen entlang der Aartalstrecke bis nach Bad Schwalbach.

"Ich bekenne mich klar zur CityBahn! Die CityBahn ist ein Jahrhundertprojekt und ebenso eine Jahrhundertchance für eine menschengerechte Stadt. Sie ist ein zentraler und notwendiger Bestandteil der Lösung unserer unbestreitbaren Verkehrsprobleme." Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden.

"Zukunftsfähige Mobilität ist eines der wichtigsten Themen dieser Zeit. Aus Mainz kommt daher ein klares Ja zur CityBahn. Wir haben die einmalige Chance, ein städte- und länderübergreifendes Straßenbahnsystem zu schaffen und eine Modellregion für nachhaltige Mobilität in Deutschland zu werden." Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz.

"Wir stehen zu dem Projekt CityBahn. Die CityBahn ist das wichtigste Verkehrs- infrastrukturprojekt in der Kreisregion Aartal mit der Kreisstadt Bad Schwalbach und der größten Stadt im Kreis: Taunusstein. Sie bietet 70.000 Bewohnerinnen und Bewohnern der Region ein komfortables Mobilitätsangebot zur Schule, zur Hochschule, zur Arbeit oder zum Einkaufen." Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises.

"In der aktuellen Situation gibt es Grund zur Besorgnis"

Krisenstab "Corona": Es fehlt an Teststellen im Kreisgebiet und an Labor-Kapazitäten für die Analyse

"In der aktuellen Situation gibt es Grund zur Besorgnis." Mit diesen Worten wenden sich Gesundheitsdezernentin Monika Merkert an die KV Hessen. „Wir haben hautnah in den vergangenen zehn Tagen im Rheingau-Taunus-Kreis erlebt, wie fragil das Geschehen in Bezug auf die Covid-19-Pandemie sein kann“, betont Monika Merkert. Eine große Menge von Infizierten in einem Pflegeheim in Niedernhausen und viele Reiserückkehrer mit CoVid-19 sorgten im Rheingau-Taunus-Kreis für eine besorgniserregende Lage. Der Kreis gehörte plötzlich zu den Corona-Hotspots in Deutschland. "Es geht darum frühzeitig, den 'Finger in die Wunde' zu legen, sprich auf Lücken im System hinzuweisen", sagt Dr. Herbert Koch, Stellvertreter von Landrat Frank Kilian. Es fehlt an Teststellen im Kreisgebiet und an Labor-Kapazitäten für die Analyse, um den zu erwartenden Ansturm zu bewältigen.

Die seit vergangenem Samstag geltende Regelung, dass sich Rückkehrer aus Risikogebieten am jeweiligen Ankunfts-Flughafen auf das Corona-Virus testen lassen können, bedeutet schließlich auch für die zuständigen Gesundheitsämter in den jeweiligen Heimatkommunen der Einreisenden einen erhöhten Arbeitsaufwand. Dem zuständigen Gesundheitsamt muss das positive Test-Ergebnis - laut der Verordnung zur Testpflicht des Bundesgesundheitsministeriums - innen 72 Stunden "auf Verlangen vorgelegt werden", so dass von dort aus die weiteren, notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können, wenn ein Rückkehrer aus dem Ausland positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

"Ende vergangener Woche bildeten der Kreis neben drei weiteren deutschen Landkreisen und der Stadt Offenbach einen Corona-Hotspot", betont die Gesundheitsdezernentin. Gleichzeitig erhielt der Kreis die Nachricht, dass ein Labor in Wiesbaden, das in den vergangenen Wochen mehrere hundert Abstriche von Verdachtsfällen für das Kreis-Gesundheitsamt in Bad Schwalbach analysierte, seine Tätigkeit vorläufig eingestellt hat. Ein weiteres Labor informierte das Gesundheitsamt darüber, dass es - wegen der erhöhten Nachfrage - drei bis vier Tage benötige, um die Ergebnisse vorlegen zu können. Am Montag erreichte das Kreis-Gesundheitsamt eine neue Hiobsbotschaft: Wegen der steigenden Zahl der Abstriche in der Arztpraxis steht diese Medizinerin mindestens bis September nicht mehr zur Verfügung. Diese Situation in den Testlaboren und Praxen bereiten Monika Merkert und Dr. Herbert Koch immer größere Kopfschmerzen.

Mit Sorge beobachten die Mitglieder des Krisenstabes im Rheingau-Taunus-Kreis diese Situation im Landkreis. Monika Merkert: "Vor diesem Hintergrund stellt sich der Krisenstab des Kreises die Frage, ob die bestehenden Abstrichstellen und die Zahl der auswertenden Labore sowie die Corona-Schwerpunktpraxen für die akut stark zunehmende Zahl von Testpersonen (beispielsweise verpflichtende Tests für Reiserückkehrer aus den Risikogebieten, die freiwilligen Tests für Lehrpersonal, für Erzieherinnen und Erzieher, Personal von Pflegeeinrichtungen und von Tagespflegepersonen), bei gleichzeitig ansteigendem Infektionsgeschehen als ausreichend angesehen wird."

Deshalb richtet Monika Merkert die Frage an die KV Hessen, ob aktuell eine erweiterte Struktur geplant ist? Dr. Koch: "Der Krisenstab benötigt dringend Antworten, wo es im Kreisgebiet weitere Möglichkeiten zum Testen gibt." Zumal bestehende Abstrichstellen - wie jene in einem Krankenhaus in Wiesbaden - laut Berichten in einer Wiesbadener Tageszeitung überlaufen sind und sich dort an bestimmten Tagen lange Warteschlangen bilden.

Sorglosigkeit nimmt zu

Gleichzeitig appellieren Koch und Merkert erneut an die Menschen im Rheingau-Taunus-Kreis: "Halten Sie bitte den Abstand ein. Beachten Sie die Hygieneregeln und tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz; auch wenn es schwerfällt." Das Tragen der Masken gilt weiterhin; auch und gerade für das Personal von Gaststätten und Straußwirtschaften. "Die Sorglosigkeit nimmt immer weiter zu. Doch gerade der Corona-Ausbruch nach einer Feier im Wiesbadener Lokal Villa im Tal sollte jedem Einzelnen zu denken geben haben", betont die Gesundheitsdezernentin. Das Corona-Virus kann rasch und an jedem Ort wieder zuschlagen. Auch die Vorgabe gilt weiterhin, dass Gäste in Restaurants ihre Daten aufschreiben müssen. "Das ist keine Gängelung von Menschen, sondern dient dazu, eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen - im Notfall - schnell durchführen zu können. Es hilft also uns allen und dient unser aller Schutz", erklären die Mitglieder des Krisenstabes.

Der Krisenstab wird dieser Art der Unbekümmertheit deshalb nicht mehr lange tatenlos zusehen können. Maßnahmen, wie sie in Offenbach ergriffen wurden, drohen dann auch im Rheingau-Taunus-Kreis. "Der Appell geht deshalb erneut an die Adresse der Sorglosen", so Dr. Herbert Koch und weiter: "Wir haben die Corona-Pandemie noch lange nicht überwunden."

Rheingau-Taunus-Kreis ist weiterhin "Fairtrade-Kreis"

Landkreis erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne / Titel für weitere zwei Jahre verliehen

Landrat Frank Kilian freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Rheingau-Taunus-Kreis. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

2014 erhielt der Rheingau-Taunus-Kreis als erster Landkreis in Hessen vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel, für die er nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Aktiv leistet er damit einen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit weltweit sowie gegen Armut und Hunger.

Der Landkreis unterstützt die Lieferanten, häufig Kleinbauern in Mittelamerika und Afrika, die dafür garantierte Mindestpreise für ihre Produkte wie Kaffee, Bananen oder auch Blumen erhalten. "Dieses Engagement werden wir selbstverständlich fortführen", so Kreisbeigeordnete und Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert. "Ich bin stolz, dass der Landkreis dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört", so Merkert weiter.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: Um die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die überwiegend weiblichen Beschäftigten im Blumensektor zu stärken, werden seit einigen Jahren zum Weltfrauentag faire Rosen an Kolleginnen im Kreishaus und den Rathäusern verschenkt. In der zweiten Septemberhälfte richtet sich das Augenmerk eine komplette Woche auf Fair Trade-Produkte. "So wollen wir das BioFair Potential des Rheingau-Taunus-Kreises kontinuierlich weiter ausschöpfen und in Richtung Nachhaltigkeit ausbauen. Das bedeutet, dass wir uns sowohl für global faire Handelsbeziehungen (Fair Trade) einsetzen, als auch für den Einkauf und die Verwendung von regional und nachhaltig produzierten Bio-Produkten", erläutert Eva Schiendzielorz, die Fairtrade-Koordinatorin des Kreises, die jährlichen Aktivitäten.

"Wir verstehen die zum vierten Mal bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement", so Landrat Kilian abschließend.

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet dem Rheingau-Taunus-Kreis auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals - SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto "global denken, lokal handeln" leistet der Landkreis mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Weitere Informationen unter www.rheingau-taunus-fairtradekreis.de.

"Ich würde es immer wieder tun!"

Öffentliche Belobigung für Doreena Dannat, die einem Jungen das Leben rettete

Grafik Foto zur Ehrung von Doreena Dannat für Lebensrettung
Landrat Frank Kilian sprach im Namen von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier Doreena Dannat (3. von rechts) eine öffentliche Belobigung aus. Zu den Gratulanten gehörten Roland Fuhrmann (ASB), Gerhard Lang (ASB), Christian Dannat und Tobias Kümper (ASB).
© Rheingau-Taunus-Kreis

Im Namen von Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier konnte Landrat Frank Kilian eine öffentliche Belobigung aussprechen, die, so Kilian, "sehr selten vorgenommen werden". Die heute 16-jährige Doreena Dannat hatte im vergangenen Sommer mit einer achtminütigen Herz-Lungen-Massage einem jungen Mann das Leben gerettet. Für diese Leistung wurde sie nun geehrt. In der Feierstunde lobte Landrat Frank Kilian auch den ehrenamtlichen Aktiven des ASB, die ihr Wissen an die junge Generation weitergeben und sie für diese Themen begeistern: "Ein Dank gebührt dem Aktiven, die die Erste-Hilfe-Kenntnisse weitergeben." An die Lebensretterin gewandt, sagte Kilian: "Sie sind ein Vorbild für junge Menschen." Dieser Meinung war nicht nur der Landrat, sondern auch die Vertreter des ASB Westhessen, Gerhard Lang, Roland Fuhrmann und Tobias Kümper.

"Der Vorfall zeigt, wie wichtig eine gute Erste-Hilfe-Ausbildung ist, und dass sie im Notfall Leben retten kann", betonte Landrat Kilian zu Beginn der Ehrung. Denn, dass der heute 19-jährige Lukas noch lebt, verdankt er dem couragierten Einsatz von Doreena Dannat, die Mitglied des Sanitätsdienstes der Freien Christlichen Schule in Wiesbaden ist. Am 26. Juli 2019 will die heute 16-Jährige aus Taunusstein zur Freizeit ihrer Kirchengemeinde, als die Kinder einer befreundeten Familie angerannt kommen, erzählt sie. "Luki ist umgekippt", rufen die Kinder und alarmieren Doreena, die sofort losrennt. "Ich war wie in Trance", erinnert sie sich. Als sie bei Lukas ankommt, hat sie zunächst Bedenken.

Doreena Dannat beginnt mit Unterstützung des Vaters unverzüglich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und wendet die Kenntnisse aus dem Sanitätskurs an. Die Wiederbelebungsmaßnahmen führte sie acht lange Minuten durch. Dann kam endlich der Rettungsdienst, die die weiteren Maßnahmen einleiteten. Der Junge wird gerettet. Doreena Dannat: "Ich würde es immer wieder tun!" Sie selbst denkt im Nachhinein ganz bescheiden nicht an ihre eigene Leistung, sondern nur daran, dass es dem Jungen wieder gut geht.

Jahrbuch 2020 "Wandern durch Wald und Reben"

Das neue Jahrbuch ist ab sofort zu kaufen

Grafik Titelseite des Jahrbuches 2020 des Rheingau-Taunus-Kreises
Jahrbuch 2020 Rheingau-Taunus-Kreis
© Rheingau-Taunus-Kreis

"Wandern durch Wald und Reben" - so lautet der Titel für das Schwerpunktthema im Jahrbuch 2020 des Rheingau-Taunus-Kreises, das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das frischgedruckte Jahrbuch 2020 ist ab sofort im Handel erhältlich und verspricht 300 Seiten Lesespaß.

Die Redaktionskonferenz hat als Schwerpunkt das Thema "Wandern durch Wald und Reben" ausgewählt, da Wandern in den verschiedensten Formen generationenübergreifend im Trend liegt. Und die Tendenz ist weiter steigend. Auf zirka 80 Seiten beleuchten die Autoren das Thema historisch, informieren über Aufbau und Erhaltung des gut ausgebauten Wegenetzes und geben zahlreiche Tipps und Anregungen, die Region per pedes zu entdecken.

Die übrigen der insgesamt fast 300 Seiten sind der Regionalgeschichte und weiteren aktuellen Themen gewidmet. Wie immer gehören dazu Chroniken der 17 Städte und Gemeinden sowie des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Eine Liste mit neuen Büchern über den Rheingau-Taunus-Kreis sowie Informationen über die Geschichts- und Heimatvereine und die Archive runden das Angebot ab. 44 Autoren haben für das Jahrbuch Beiträge aus ihrem Fachgebiet in allgemeinverständlicher Form geschrieben.

Detailinformationen finden Sie PDF-Icon  hier. Der Verkaufspreis beträgt erneut 8,50 €.

Sie erhalten das Jahrbuch ab sofort bei Ihrem Buchhändler vor Ort sowie in

Oder Sie bestellen das Jahrbuch direkt online.

Neues Verzeichnis der Selbsthilfe­gruppen

Wertvolle Hilfe für Betroffene und Angehörige - Unterstützung durch das Gesundheitsamt

Selbsthilfegruppen sind für viele Menschen eine große Hilfe. Bei körperlichen oder psychischen Erkrankungen ergänzen sie wirkungsvoll die ärztliche Behandlung und haben sich deshalb einen festen Platz im Gesundheitssystem erobert. "Deshalb unterstützt das Gesundheitsamt des Kreises die wichtige Arbeit der Gruppen durch die jährliche Herausgabe eines Verzeichnisses. Dieses übersichtliche Faltblatt liegt nun in der aktuellen Fassung vor", berichtet die Gesundheitsdezernentin Monika Merkert.

Das Faltblatt listet die Kontaktpersonen der rund 40 Gruppen nach Themenkreisen geordnet auf. Hier finden sich auch spezielle Angebote für Angehörige oder für Menschen, die sich in einer besonderen Lebenssituation befinden und sich mit Gleichgesinnten zusammentun möchten. Die Gruppen treffen sich regelmäßig, und neben dem Erfahrungsaustausch wird oft auch die Geselligkeit gepflegt.

Das Spektrum der Selbsthilfegruppen für den Rheingau-Taunus-Kreis ist groß und reicht von Aphasie über Rheuma bis zu verschiedenen Suchtkrankheiten. Die Mehrzahl der aufgeführten Gruppen trifft sich im Rheingau-Taunus-Kreis. Es gibt auch Gruppen, deren Ansprechpartner im Kreis leben, die ihre Treffpunkte aber außerhalb des Kreises im Rhein-Main-Gebiet mit Mitgliedern aus der gesamten Region haben.

Das Verzeichnis liegt in vielen Rathäusern und Apotheken aus. Es kann telefonisch angefordert werden bei KISS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Gesundheitsamt Bad Schwalbach, unter 06124 510-399 oder per E-Mail: [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'christine.stier' und 'rheingau-taunus.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.]

Die Selbsthilfekontaktstelle hilft Interessierten bei der Suche nach einer Gruppe, berät die Selbsthilfegruppen im Landkreis und bietet Unterstützung bei Gruppengründungen an.

Familienkarte Hessen

Grafik Familienkarte Hessen

Familienkarte Hessen
© Stadt Taunusstein

Mit der Familienkarte Hessen werden Familien mit minderjährigen Kindern durch die Hessische Landesregierung in vielen Bereichen des Alltags unterstützt bzw. entlastet. Bislang haben bereits mehr als 110.000 hessische Familien die kostenlose Karte beantragt.

Die Zahl der beteiligten Partner der Familienkarte Hessen hat sich mittlerweile auf über 230 erhöht. Und es ist sichergestellt, dass das Leistungs­spektrum fortlaufend mit familienfreundlichen Angeboten erweitert wird. So können die Inhaber der Familienkarte folgende Angebote nutzen:

Auf Antrag wird die Familienkarte Hessen an alle hessischen Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren herausgegeben, die ihren Hauptwohnsitz in Hessen haben. Die Karte ist einkommensunabhängig. Ihre Gültigkeit ist befristet.

Die Familienkarte Hessen kann online beantragt werden auf www.familienkarte.hessen.de. Der Antrag kann auch per Post gerichtet werden an das:

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Referat II 6 A - Familienkarte Hessen
Sonnenberger Straße 2/2a
65193 Wiesbaden

Abfallkalender nicht aufzufinden?

Verbesserung des Serviceangebots des EAW im Internet

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft (EAW) möchte allen Bürgern, die von der zuständigen Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung keinen Abfallkalender erhalten oder diesen verlegt haben, auf das Serviceangebot im Internet hinweisen. Der EAW hat auf seiner Webseite eine Kalenderfunktion integriert, die es möglich macht, die nächsten Abfuhrtermine der Müllabfuhr straßengenau abzurufen. Es können sowohl ein RSS-Feed abonniert, als auch die Termine über I-Cal in den persönlichen Terminkalender überführt werden. Dabei werden auch die nächsten Sonderabfalltermine und auch die Änderungsdiensttermine im Kalender angezeigt. Diese Zusatzfunktionen sind auch mobil abrufbar.

Fragen zum Thema beantwortet gerne die Abfallberatung des EAW unter der Telefonnummer 06124 510-493 oder -495.

Gesundheitswegweiser für Rheingau-Taunus-Kreis in dritter Auflage

Broschüre informiert über medizinische Angebote im Kreisgebiet / Spezielle Infos

Der "Gesundheitswegweiser des Rheingau-Taunus-Kreises" liegt nunmehr in der dritten Auflage vor. Auf 90 Seiten bietet die Broschüre Informationen zu Medizin und Gesundheit. Darin finden sich die Adressen von Ärzten, medizinischen Diensten und Gesundheitsdienstleistern sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens, Beratungsstellen und die Liste der Selbsthilfegruppen.

Wie Landrat Frank Kilian und Kreis-Gesundheitsdezernentin Monika Merkert mitteilen, wurden in die dritte Ausgabe weitere Informationen und aktuelle Themen aufgenommen. So stellt sich der Pflegestützpunkt Rheingau-Taunus mit der kombinierten Pflege- und Wohnberatung vor. Es gibt Artikel zum Thema Organspende, Schlaganfall und Autismus.

Auch den Bedürfnissen der internationalen Urlauber, der zahlreichen Geflüchteten in der Region und Menschen mit Beeinträchtigungen wird der neue Gesundheitswegweiser gerecht. Bei den Adressen der Ärztinnen und Ärzte ist verzeichnet, ob die Praxis barrierefrei – etwa mit dem Rollator – erreichbar ist. Weiterhin gibt es ein fremdsprachliches Verzeichnis mit Fachbegriffen in Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Arabisch und Dari, der offiziellen Landessprache in Afghanistan und im Iran. "Dies sind im Ernstfall wichtige Hinweise, die sich in anderen Broschüren nicht wiederfinden", betont Gesundheitsdezernentin Merkert. Für die Erstellung des Gesundheitswegweisers wurden keine öffentlichen Steuermittel in Anspruch genommen, wie Merkert betont.

Die Broschüre ist unter www.rheingau-taunus.de auch im Internet abrufbar. Unter "Kreisverwaltung" und "Downloads" findet man den Gesundheitswegweiser als E-Paper, das online durchgeblättert oder heruntergeladen werden kann. Der "Gesundheitswegweiser" des Rheingau-Taunus-Kreises liegt in der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach, den Außenstellen in Rüdesheim und Idstein, den Rathäusern sowie in Kliniken und Krankenhäusern aus.

Windräder auf dem Kreishaus-Dach

Foto von Windrädern auf dem Kreishaus-Dach
Windräder auf dem Kreishaus-Dach?
© Rheingau-Taunus-Kreis

Scheinbar über Nacht wurden zwei Windräder auf dem Dach des Kreishauses in Bad Schwalbach installiert, so scheint es auf dem Foto. Die Erklärung ist recht einfach: In Wahrheit stehen die Windräder in Kemel. Bei klarer Fernsicht wird der Eindruck erweckt, die entfernt stehenden Windräder wurden direkt auf dem Kreishaus-Dach montiert. Alles nur eine Frage des Blickwinkels.


Sitzungsunterlagen sind auf Kreis-Homepage einsehbar

Wer Unterlagen zu den Sitzungen von Kreistag und den Ausschüssen sucht, wird auf der Homepage des Rheingau-Taunus-Kreises fündig. Alle Beratungsunterlagen für öffentliche Gremiensitzungen des Rheingau-Taunus-Kreises sind hier verfügbar.

Über das Ratsinformationssystem (kurz: RatInfo) sind Sitzungstermine, Einladungen und Tagesordnungen mit den dazugehörigen Vorlagen sowie die entsprechenden Protokolle einsehbar und stehen auch zur Recherche bereit. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten hier ebenfalls einen Überblick über die Ausschüsse des Kreistages, die im Kreistag vertretenen Fraktionen sowie die Adressen der jeweiligen Geschäftsstellen.

Die Homepage ist unter www.rheingau-taunus.de im Internet einzusehen.



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