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Veranstaltungskalender

Maskenpflicht

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind öffentliche Einrichtungen sowie viele weitere Geschäfte und Orte derzeit nur mit Maske und oft auch nur mit Voranmeldung zu betreten. Es gilt die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern.

Auch das Bürgerbüro der Stadtverwaltung ist wieder zu den regulären Sprechzeiten besetzt; aber: Einlass nur nach Terminvereinbarung!

Montag: 08:00–12:00 und 13:00–16:30 Uhr
Dienstag: 08:00–12:00 und 13:00–16:30 Uhr
Mittwoch: 08:00–12:00 und 13:00–17:30 Uhr
Donnerstag: 08:00–12:00 und 13:00–16:30 Uhr
Freitag: 08:00–12:00 Uhr

Zur Terminvereinbarung bitte 06128/241-0 anrufen. Im Rathaus herrscht zudem ab sofort Maskenpflicht!

Aktuelle Veranstaltungen

Die Stadt Taunusstein sammelt und veröffentlicht Veranstaltungstermine. Hier stehen die Termine der nächsten Monate. Bitte informieren Sie sich vor einer Veranstaltung, ob diese aufgrund der aktuellen Pandemie-Einschränkungen stattfindet.

Hier finden Sie die Termine für den aktuellen Monat:

Sie können auf der Stadtseite auch selbst Termine eintragen.

Taunussteiner Infoseiten

Verein Nachbarschaftshilfe

www.nachbarschaftshilfe-taunusstein.de
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Bürgerstiftung Taunusstein

www.buergerstiftung-taunusstein.de
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Stadt Taunusstein

www.taunusstein.de
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Vereine in Taunusstein

In Taunusstein gibt es zahlreiche Vereine, in denen Jung und Alt ihren unterschiedlichen Interessen nachgehen können. Ansprechpartner und Kontaktadressen finden Sie auf www.taunusstein.de/freizeit/vereine/.

Stadtplan

Einen Stadtplan der größten Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis finden Sie beim Kartenverzeichnis des Verwaltungsverlags München. Auf der Taunusstein-Karte navigieren und zoomen Sie durch Anklicken der entsprechenden Symbole.

Stadtbranchenbuch

Zahlreiche Dienstleister und Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und Gewerbe suchen und finden Sie schnell online im
Stadtbranchenbuch Taunusstein.

Zitat des Tages

Tageslosung

Die Herrnhuter Brüdergemeinde gibt seit 1728 die Losungen heraus. Für jeden Tag gibt es einen Spruch aus dem alten und einen aus dem neuen Testament. Lesen Sie die
Tageslosung für heute.


.:Taunusstein - Nachrichten und Berichte




Taunussteiner Kitas mit Luftreiniger ausgestattet

Grafik Weihnachtskugel
Luftreiniger Kita
© Stadt Taunusstein

Die städtischen Kindertageseinrichtungen in Taunusstein sind ab sofort alle mit Luftfiltergeräten ausgestattet, die auch Coronaviren filtern können. Die Stadtverwaltung hat insgesamt 33 Geräte für fünf Büros und 28 Gruppenräume in den Kitas beschafft.

"In den Kindergärten ist Abstandhalten nicht möglich und die Kinder tragen natürlich auch keine Maske", so Bürgermeister Sandro Zehner. Bislang sei das Infektionsgeschehen in den Taunussteiner Kitas zwar kein Treiber der Inzidenz-Werte, aber die Stadtverwaltung wolle ihr Möglichstes dafür tun, damit das auch so bleibt und die Kitas geöffnet bleiben können.

Hygienekonzept und Lüften bleiben wichtig

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden seit Monaten mit konsequentem Hygienekonzept in getrennten Gruppen arbeiten und regelmäßig mit den Kindern rausgehen und lüften, sagt Zehner. "Das sind alles nach wie vor wichtige Maßnahmen, die wir unbedingt beibehalten. Mit den Luftreinigern schaffen wir einen ergänzenden Schutz in den vor uns liegenden Wintermonaten, um sowohl unsere Mitarbeitenden, als auch die Kinder bestmöglich zu schützen und Infektionsketten zu unterbrechen", so der Bürgermeister.

Die Luftfilter konnten trotz der aktuell hohen Nachfrage über einen Taunussteiner Händler bezogen werden – die Gesamtinvestition beläuft sich für die städtischen Kitas auf 18.250 Euro – plus rund 6.000 Euro für die vorsorglich georderten Wechselfilter, um einem möglichen Lieferengpass vorzubeugen.

Auch kirchliche und freie Träger können Luftreiniger anschaffen

Aktuelle Erkenntnisse hatten ergeben, dass ab der Filter-Klassifizierung Hepa H13, die Filterwirkung ausreicht, um auch das Sars-Cov2-Virus aus der Luft zu filtern. Je nach Raumgröße wurden Geräte mit der entsprechenden Leistung angeschafft, die als Ergänzung zum regelmäßigen Lüften das Ansteckungsrisiko durch Aerosole verhindern können.

Die freien und konfessionellen Träger sind über die Anschaffung informiert worden und haben ebenfalls die Möglichkeit ihre Kitas mit Luftreinigern auszustatten. Die dafür entstehenden Kosten werden den Trägern über die jährliche Betriebskostenabrechnungen erstattet.

"Das sind für uns alle sehr herausfordernde Zeiten. Die Erzieherinnen und Erzieher leisten hier eine tolle Arbeit und das immer wieder unter neuen Bedingungen. Ihnen und Ihrem Engagement für die Kinder und Familien gilt mein aufrichtiger Dank", so Zehner. "Auch für die Eltern und Kinder waren die Wochen ohne Betreuung oder in der Notbetreuung schwierig und die Monate unter Pandemiebedingen haben ihnen viel abverlangt. Auch Ihnen ein herzliches Dankeschön für die Kraft, die Sie in diesem Jahr aufgebracht haben und für Ihre Flexibilität, die dazu beigetragen hat, dass wir trotz aller Umstände dieses Kitajahr für die Kinder gut gestalten konnten."

Wunschbaum-Aktion der StaTa GmbH

Grafik Weihnachtskugel
Taunussteiner Wunschbaum
© Stadt Taunusstein

Die StaTa GmbH der Stadt Taunusstein hat dieses Jahr den "Wunschbaum" ins Leben gerufen, um Kindern in dieser Weihnachtssaison eine kleine Freude zu machen.

Ab sofort können Kinder bis 14 Jahre, deren Familien in einer wirtschaftlich schwierigen Lage sind, einen Wunsch bis 30 Euro über das Online-Formular auf www.taunusstein.de/wunschbaum an die StaTa. Hier stehen auch alle Infos zur Aktion.

Ab dem 26. November hängen die Wünsche dann am Wunschbaum auf dem Dr. Peter-Nikolaus-Platz vorm Rathaus. Wer gerne einem Wunsch erfüllen möchte, schnappt sich eine Wunschkugel, erfüllt den Wunsch und bringt das verpackte Geschenk (mit der Wunschkugel) zwischen dem 7. und 11. Dezember ins Büro der StaTa GmbH (7:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag bis 14:00 Uhr). Ab dem 14. Dezember melden sich die Kolleginnen für die Geschenkübergabe, also auf keinen Fall die Telefonnummer beim Wünschen vergessen.

Das Team der StaTa freut sich auf viele Wünsche und viele Wunscherfüller.

Taunusstein erneut an der Spitze bei Neuansteckungen mit dem Coronavirus im Rheingau-Taunus-Kreis

Taunusstein hat in der 7-Tage-Inzidenztabelle des Rheingau-Taunus-Kreises erneut den Spitzenplatz eingenommen und liegt jetzt wieder vor Idstein. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die Entwicklung der Fallzahlen in Taunusstein (aktuell im Vergleich zu Idstein) in loser Folge jeweils mit Datum, die Zahl der Neufälle im gesamten Kreis und die Inzidenz der letzten sieben Tage im Rheingau-Taunus-Kreis.

Corona-Fallzahlen in Taunusstein 7-Tage-Inzidenz
Erhebungsdatum Fallzahl Taunusstein Fallzahl Idstein Fälle Kreis gesamt Kreis-Inzidenz
26.11.2020 51 42 330 176,2
24.11.2020 60 79 402 214,7
23.11.2020 64 79 411 219,5
22.11.2020 68 79 417 222,7
19.11.2020 100 72 414 221,1

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Fallzahlen und der 7-Tages-Inzidenz von über 75 gilt im Rheingau-Taunus-Kreis noch eine Allgemeinverfügung. Die Verordnungen des Landes Hessen finden Sie hier. Die Aufteilung der Fallzahlen nach Städten und Gemeinden wird einmal wöchentlich mittwochs veröffentlicht. Die Tabelle der 7-Tage-Inzidenz des Rheingau-Taunus-Kreises wird montags bis freitags veröffentlicht. Die Entwicklungskurve der 7-Tage-Inzidenz des Rheingau-Taunus-Kreises wird ebenfalls montags bis freitags veröffentlicht. Sie finden alle Tabellen auf der Webseite des Rheingau-Taunus-Kreises. Hier finden Sie auch Informationen in weiteren Sprachen.

Die täglichen Fallzahlen werden auch auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) sowie auf dem COVID-19-Dashboard des RKI veröffentlicht. Aufgrund der verzögerten Übermittlung von Daten an die jeweiligen Institute sind Abweichungen möglich.

Reaktivierung Aartaltrasse für Taunusstein Vorzugsoption

Schienen Aartalbahn
Schienen der Aartalbahn
© Stadt Taunusstein

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Landrat Frank Kilian, Kreisverkehrsdezernent Günter Döring, Bad Schwalbachs Bürgermeister Markus Oberndörfer und Bürgermeister Sandro Zehner nach dem negativen Entscheid zur CityBahn über die Zukunft eines schienengebundenen Verkehrs im Rheingau-Taunus-Kreis und darüber hinaus informiert.

Für Taunusstein hatte der Magistrat der Stadt bereits im Frühjahr die Verkehrs- und Raumplaner des Büros Planersocietät beauftragt, parallel zum Ergänzungsbericht für den Verkehrsentwicklungsplan 2030 in Hinblick auf die Citybahn, die Alternativen für einen schienengebundenen Verkehr für die Region zu evaluieren, sollte die Citybahn nicht realisiert werden.

Moderner, kosteneffizienter Antrieb

In dem Papier wird insbesondere die Reaktivierung der Aartalbahn auf Normalspur als lohnenswerte Variante betrachtet. Die Strecke könnte auf der alten Aartaltrasse bis Wiesbaden-Ost verlaufen, betrieben mit modernen Personenzügen, mit Dieselantrieb, elektrifiziert oder mit Brennstoffzelle und Wasserstoff. "Hierbei liegt unser Fokus auf modernen und serienreifen Lösungen, wie die Brennstoffzellenzüge, die beispielsweise der RMV bei der Taunusbahn einsetzt. Die Vorteile dieser Technik liegen auf der Hand: Die Züge emittieren sauberen Wasserdampf und die kostenintensive Elektrifizierung der Strecke entfiele bei diesen Zügen", verdeutlicht Zehner die Vorteile dieser Option bei den Fahrzeugen. Auch der Kreis setzt im "Plan Aar-Taunus-Ringbahn" auf die Nutzung eines modernen, kosteneffizienten Antriebs.

"Unsere erste Wahl war die Citybahn, aber eine Straßenbahn ohne die direkte Anbindung an die Wiesbadener Innenstadt macht keinen Sinn", so Zehner. "Es gibt jetzt zwei Fakten: Erstens haben wir in Taunusstein ein hohes Verkehrsaufkommen, das künftig eher weiter steigt und zweitens liegt mitten in zwei unserer großen Stadtteile eine Bahnstrecke – die Trasse einfach nur dem Unkraut zu überlassen war nie eine Option", so Zehner.

Attraktive Alternative für Pendler in Metropolregion Rhein-Main

Als Alternative spricht, laut den Raum- und Verkehrsplanern, einiges für die Reaktivierung der Trasse: Die Strecke ist als Bahnlinie gewidmet, was planerisch und für den Bau einiges erleichtert. Beim bisherigen Streckenverlauf nach Wiesbaden-Ost würden deutlich weniger Anwohner tangiert als bei der Citybahnvariante, da die Trasse in einem eignen, existierenden Gleisbett verlaufe und Konflikte mit dem innerstädtischen Autoverkehr so umgangen werden.

Zwar gäbe es in Wiesbaden-Ost mit den S-Bahn-Anbindungen nach Frankfurt, Mainz, Offenbach oder Rüsselsheim bereits gute Umsteigemöglichkeiten, jedoch sei klar, dass man auch den Streckenabschnitt zum Hauptbahnhof reaktivieren müsse. "Das Fahrziel Wiesbaden Hauptbahnhof ermögliche neben dem Umstieg auf die S-Bahnen ins Rhein-Main-Gebiet eben auch einen Umstieg auf die IC und ICE-Strecken. Zudem pendelt ein Großteil der Taunussteiner und der Menschen aus dem Umland nach Wiesbaden selbst, wodurch der Hauptbahnhof als zentrales Ziel die höchste Attraktivität für die Pendler bedeutet", spricht sich Zehner für diese Lösung aus, die auch der Kreis präferiert. Denn auch hier ist die Trasse noch vorhanden, jedoch die Gleise demontiert.

Verbesserung der Verkehrslage insgesamt

"Wir werden keines der aktuellen Verkehrsprobleme mit einer Lösung alleine komplett beheben. Es geht darum, für verschiedene Lebenssituationen und Bedarfe jeweils in sich stimmige und attraktive Angebote zu schaffen – als Ergänzung oder auch als Alternative zum Auto", so Zehner. Auch die Gutachter kommen zum Schluss: Ein Radweg nach Wiesbaden sei wünschenswert und die Realisierung werde aktuell geprüft, aber damit bekomme man die Verkehre nicht in den Griff. Beim Busverkehr gäbe es zwar grundsätzlich noch Spielräume, aber keine die ausreichten. "Die Trasse ist da, sie kann angebunden werden – jetzt geht es darum, zeitnah ein gutes Team dafür aufzustellen, die weiteren Untersuchungen und Planungsschritte anzugehen."

Zehner, der stellvertretender Vorsitzender des CityBahn Beirates ist, könne sich da die bereits mit dem Thema, dem Gelände und den Gegebenheiten vertrauten Mitarbeiter der CityBahn GmbH vorstellen. Alle Teilnehmer der Pressekonferenz waren sich einig, dass man die bereits im Rahmen des CityBahn-Projekts durchgeführten Untersuchungen und Erkenntnisse nutzen müsse, solange sie Gültigkeit haben.

Die nächsten Schritte wolle man nun mit der RTV, der RMV und Wiesbaden besprechen. "Es wäre wünschenswert, dass der RMV sowie das Land Hessen die Anteile der Stadt Mainz an der CityBahn GmbH erwerben, man den Unternehmenszweck der Gesellschaft hinsichtlich Reaktivierung der stillgelegten Bahntrasse neu ausrichte und dann eine Neubewertung der Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Trasse zeitnah gemeinsam startet", erläutert der Taunussteiner Bürgermeister auch einen möglichen, konkreten und zeitnahen Projekteinstieg.

Das hessische Verkehrsministerium sei als Partner in dem Projekt von großer Wichtigkeit. "Beispiel für eine solche Kooperation ist die Nordmainische S-Bahn, die vom Land, den Städten Frankfurt und Hanau sowie dem RMV getragen wird. Dies sollten wir auch für diese stillgelegte Strecke anstreben."

"Wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir das jahrzehntelang ungenutzte Potential der Aartalstrecke nun endlich auf die buchstäblichen Gleise bringen", so Zehner. "Höchste Zeit."

Politik im Rheingau-Taunus-Kreis und in Taunusstein wird zunehmend digital

Der Rheingau-Taunus-Kreis hat eine Plattform live gestellt, über die Bürger und Bürgerinnen zu relevanten Themen befragt werden unter www.zusammen-zukunft.de/. Die Ergebnisse zur Mobilitätsbefragung und zum Jugendtaxi werden derzeit aufbereitet und dann hier veröffentlicht.

Auch die Stadt Taunusstein ist auf vielen Online-Kanälen inzwischen präsent. Regelmäßig berichtet Bürgermeister Sandro Zehner per Videobotschaft aus dem Rathaus.

Und Taunusstein hat auch einen regelmäßigen Podcast: Stadt. Land. Aar. Ab sofort gibt’s jeden zweiten Dienstag einen Podcast aus dem Taunussteiner Rathaus. Im Zwei-Wochen-Rhythmus werden Verantwortliche und Experten zu verschiedenen Schwerpunkten interviewt.

Stadt Taunusstein übernimmt Hessapp Gelände

Die StaTa GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Taunusstein, übernimmt von der FFG Werke GmbH das Hessapp Gelände an der Aarstraße in Hahn. Das Maschinenbauunternehmen bleibt nach eigener Aussage mit rund 110 Mitarbeitern am Taunussteiner Standort – im letzten Jahr war über eine deutlich stärkere Verkleinerung bis hin zur Standortschließung gesprochen worden.

"In erster Linie sind wir sehr froh, dass Hessapp und damit auch ein Großteil der Arbeitsplätze vor Ort in Taunusstein bleiben", so Bürgermeister Sandro Zehner. "Wir sind seit letztem Jahr mit den taiwanesischen Eigentümern in Gesprächen, um eine zukunftsfähige Lösung für das Unternehmen und im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu finden. Diese haben wir jetzt gefunden." Mit den Beschlüssen zur Strategie der Stadtentwicklung aus den Jahren 2012 und 2017 sei der Erhalt innerstädtischer Gewerbeflächen als städtebauliches Ziel formuliert worden.

Neuer Standort für die Stadtwerke

In die freien Räumlichkeiten werden die Stadtwerke Taunusstein nach entsprechenden Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen einziehen. Die Stadtwerke hatten bereits seit längerem nach einem neuen Standort gesucht. "Die Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten in Orlen sind absolut nicht mehr zeitgemäß. Es gab in den vergangenen 20 Jahren Pläne zum Neubau am Standort sowie jüngst Überlegungen, in Hahn im Bereich Röderweg ein Areal eigens zu entwickeln und dort neu zu bauen", so Sandro Zehner. "Das jetzige Ergebnis ist im Vergleich zu den anderen Szenarien hinsichtlich Zentralität, angemessener Rahmenbedingungen für die Beschäftigten und effizienter Betriebsabläufe die beste Gesamtlösung", verdeutlicht der Bürgermeister die Perspektiven für die Stadtwerke Taunusstein.

Der Kauf des Geländes durch die StaTa GmbH ermögliche es Hessapp, den Standort als Mieter zu erhalten und sei gleichzeitig die wirtschaftlichste Variante für die dringend gesuchten neuen Flächen für die Stadtwerke, erläutert Zehner. Zusätzlich gebe es freie Räumlichkeiten, die eventuell an weitere Unternehmen vermietet werden können.

Solide Gegenfinanzierung durch Mieteinnahmen

"Mit Architekten und Planern wurde der Modernisierungsbedarf eruiert und die optimale Flächennutzung besprochen. Diese Gespräche haben gezeigt, dass wir mit dem Kauf des Geländes die Gewerbefläche sichern und gleichzeitig den Kaufpreis durch Mieteinnahmen solide gegenfinanzieren können", sagt der Vorsitzende des Aufsichtsrats der StaTa GmbH, Andreas Monz.

Die Firmengruppe der FFG Europe & Americas verfügt über ein breites Portfolio an technologischem Know-how in der zerspanenden Fertigung komplexer Werkstücke und in der Planung und Umsetzung von Fertigungsanlagen. Hessapp hatte das Werk in Hahn 1946 eröffnet. „Seit Anfang Juli 2019 wurde eine Verlagerung der Produkte und damit einhergehend eine Schließung der Produktion am Standort Taunusstein erörtert. Diese Idee ist nun erstmal vom Tisch", so Giuseppe Iossa von Hessapp, verantwortlich für den Standort in Taunusstein.

Fortführung des Standorts Hessapp

Stattdessen werde der Standort mit verkleinerter Mannschaft weitergeführt. Iossa ergänzt: "Im Zuge der anstehenden organisatorischen Veränderungen wird das Unternehmen seine Strukturen verschlanken und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren."

Nach dem finalen Abschluss des anstehenden Verkaufs wird mit den Detailplanungen für den Umbau der Liegenschaft begonnen. Vorbehaltlich des konkreten Modernisierungsbedarfes, wird ein Umzug der Stadtwerke für die zweite Jahreshälfte avisiert. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Schneller Laden für E-Autos in Taunusstein

Neue Station bei Auto Döringer ab sofort rund um die Uhr geöffnet

Ralf Schodlok (Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG), Heike und Harald Deutsch (Auto Döringer GmbH)
Sie machen die E-Mobilität in Taunusstein schneller (v. l.): Ralf Schodlok (Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG), Heike und Harald Deutsch (Auto Döringer GmbH)
© ESWE Versorgung

Weiterer Mobilitätsschub für die größte Stadt im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis: Bei Auto Döringer in der Aarstraße 219 steht jetzt Taunussteins erste Schnellladestation für E-Autos.

Geplant und errichtet wurde die neue Stromtanksäule von der ESWE Versorgungs AG aus Wiesbaden. Die wird die Anlage betreiben, Auto Döringer ist Contracting-Partner.

"Ich glaube an die Elektromobilität. Deshalb war es mir wichtig, dieses Thema auch in unserer Stadt voranzutreiben", erklärt Harald Deutsch, Geschäftsführer von Auto Döringer. Der Volkswagen Service Partner ist seit 1963 in Taunusstein, seit 16 Jahren leiten Deutsch und seine Frau Heike die Geschäfte. "Mit ESWE haben wir einen Partner aus der Region gefunden, der sich schon früh mit Mobilitätskonzepten der Zukunft befasst hat", sagt Deutsch. "Jetzt können wir unseren neuen Service rund um die Uhr anbieten."

Die Ladesäule stammt von der Firma "Compleo", seit zehn Jahren einer der führenden Hersteller von Ladestationen für Elektroautos. Sie verfügt über einen DC (direct current)-Anschluss. Der ermöglicht das Schnellladen mit Gleichstrom. Hierbei fließt der Strom direkt in die Elektroauto-Batterie. Die Ladeleistung beträgt 24 kW. Daneben gibt es zusätzlichen einen AC-Ladepunkt mit 22 kW.

"Wenn wir von Klimaschutz sprechen, müssen wir immer bedenken, dass die Energiewende vor Ort in den Gemeinden beginnt", erläutert Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. "Wir freuen uns, wenn wir mit Firmen zusammenarbeiten können, die sich gemeinsam mit uns dafür einsetzen. Auto Döringer ist ein hervorragendes Beispiel hierfür."

Tanken lässt sich am neuen Schnelllader u. a. mit der ESWE Lade KARTE. Natürlich ist Laden aber auch per Direktzahlung möglich. Weitere Informationen unter www.eswe-versorgung.de/laden.

Runder Tisch der Lokalen Agenda 21

Veranstaltung am Donnerstag, 10.12.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

Öffentliche Veranstaltungen, zu denen auch neue Interessenten ohne Voranmeldung jederzeit gerne gesehen sind, finden monatlich statt. Das nächste Treffen ist geplant für Donnerstag, 10. Dezember, von 19:00 bis 21:00 Uhr. Bitte vorher nachfragen, ob coronabedingt eine Veranstaltung stattfindet.

Die Lokale Agenda 21 besteht in Taunusstein seit dem Jahr 1998. Sie beschäftigt sich mit Themen aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales gemäß den Vorgaben der Umweltkonferenz von Rio de Janeiro aus dem Jahre 1992. Einmal im Monat tritt der Runde Tisch zusammen, um die nächsten Aktivitäten zu planen.

Themen, die immer wieder aktuell sind: Stelenprojekt "Geschichte sichtbar machen", Klostergarten, Radwege, Biosphärenregion Rheingau-Taunus / Wiesbaden, Aarquelle, Energiesparen (in Kooperation mit der Taunussteiner AKTE), Neophyten-Bekämpfung (in Kooperation mit dem BUND), Kunst im Aartal.

Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus Taunus, Eingang Scheidertalstraße, 1. Stock, Vereinsraum 1.

Veranstalter: Lokale Agenda 21
Carola Pfützner, Sprecherin der Lokalen Agenda 21
Flachsbühlstr. 3
65232 Taunusstein
Telefon: 06128 7409993
E-Mail: [Ihr Browser unterstützt im Moment kein JavaScript, sodass die Mailadresse nicht angezeigt wird. Setzen Sie bitte manuell zwischen 'carola' und 'pfuetzner.de' ein At-Zeichen oder aktivieren Sie JavaScript.]
Homepage: www.agenda21-taunusstein.de

Kinderinseln in Taunusstein

Logo des Projekts Kinderinsel
Eine Insel mit zwei Bergen
Logo des Projekts Kinderinsel
© Stadt Taunusstein

Die Sicherheit von Kindern ist ein zunehmend wichtiges Thema in unserer Zeit. Es wird nach Möglichkeiten gesucht wo und wie man ihnen in ihrem gewohnten Umfeld mehr Sicherheiten bieten kann. Ein wichtiger Schritt in der Präventionsarbeit in Taunusstein zum Schutze von Kindern besonders im Kindergarten- bzw. Grundschulalter ist das in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Untertaunus durchgeführte Projekt Kinderinsel.

Als Kinderinseln werden Ladengeschäfte und öffentliche Einrichtungen mit einem Logo für Kinder kenntlich gemacht. Dort erhalten hilfesuchende Kinder Unterstützung. Vielleicht wird ein Pflaster benötigt, ein Anruf bei den Eltern, weil der Bus verpasst wurde, aber auch Schutz vor möglichen Gefahren.

Die Bedeutung des Logos wird den Kindern in den Tageseinrichtungen für Kinder und in den Grundschulen vorgestellt. Inzwischen haben sich bereits zahlreiche Ladengeschäfte und öffentliche Einrichtungen, die an den offiziellen Schulwegen liegen, durch die Unterzeichnung einer Selbstverpflichtung zur Kinderinsel erklärt.

Vielerorts kann man inzwischen die Logos in den Schaufenstern und an Ladeneingangstüren finden. Die einzelnen Kinderinseln, inzwischen sind 85 Orte angegeben, sind auf dem Geodatenportal der Stadt Taunusstein in Verbindung mit den offiziellen Schulwegen zu finden. Informationen zu diesem Projekt finden Sie auch auf der Internetseite des Deutschen Kinderschutzbundes, Regionalverband Untertaunus e.V.



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