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28 Kandidaten stellen sich zur Wahl für das Jugendparlament

Für die neue Amtszeit im Jugendparlamentes stellen sich nach intensiver Werbung nun 28 Jugendliche zur Wahl. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen mit erstem Wohnsitz in Taunusstein, die zwischen 13 und 21 Jahren alt sind. Gewählt wird das neue Taunussteiner Jugendparlament am Mittwoch, 24. Februar. Man kann seine Stimme abgeben im Gymnasium Taunusstein und in der IGS Obere Aar (jeweils vormittags von 9 bis 13 Uhr) sowie im Jugendzentrum Alter Bahnhof Hahn (18 bis 21 Uhr).

Wer mehr über die Ideen der Kandidaten wissen möchte, sollte sich deren Vorstellung im Jugendzentrum Bahnhof Hahn am Donnerstag, 11. Februar ab 19 Uhr nicht entgehen lassen. Hier werden sich die Kandidaten den Fragen der jugendlichen Wähler stellen und sich auch zu den folgenden Themen noch einmal ausführlich vorstellen:

  • Was fehlt Jugendlichen in Taunusstein?
  • Was würde ich sofort für Kinder und Jugendliche ändern, wenn ich es könnte?

Ein ausführliches Nachfragen ist auch unbedingt anzuraten. Die zur Wahl anstehenden Jugendlichen äußerten sich vorwiegend allgemein, was nicht nur am Alter der jungen Leute liegen kann. Dieses bewegt sich zwischen 13 und 19 Jahren. Dabei ist Marie Luise Hundt mit 13 Jahren das Nesthäkchen. Dies haben die Kandidaten auf die Frage: „Was erwartest Du von Politikern und Erwachsenen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen?“ geantwortet:

  • Johannes Gastring, 18 Jahre, Wehen, Abiturient:
    „Ernst genommen und respektiert zu werden sowie Verständnis für die Bedürfnisse und das Engagement von Jugendlichen.“
  • Marie Häntschel, 19 Jahre, Neuhof, zurzeit Praktikantin:
    „Dass sie erkennen, dass sie selbst mal jung und unwissend waren und sich nicht einbilden, sie wären etwas Besseres, nur weil sie älter sind. Kinder und Jugendliche sollten als selbstständige und mündige Wesen wahrgenommen werden.“
  • Sven Marquardt, 17 Jahre, Neuhof, Abiturient:
    „Ich finde es wichtig, dass Politiker den Kindern und Jugendlichen zuhören und versuchen, die bestehenden Probleme zu beseitigen – und das mit ganzer Kraft.“
  • Tarik Zecovic, 16 Jahre, Hahn, Berufliche Schulen Untertaunus:
    „Vor allem Respekt.“
  • Robin Berlin, 18 Jahre, Auszubildender bei Opel:
    „Mehr Verständnis und Umgang mit den Interessen und Problemen der Kinder und Jugendlichen.“
  • Aaron Wassilew, 18 Jahre, Neuhof, Abiturient:
  • „Die Interessen der Kinder und Jugendlichen erfragen und diese umsetzen. Tatsächlich für die Zielgruppe einsetzen und nicht nur für ‚die Kamera‘.“
  • Marie Weisser, 15 Jahre, Wehen, Diltheyschule:
  • „Ich finde Politiker und Erwachsene sollten uns ernster nehmen. Nur weil wir noch nicht erwachsen sind, wissen wir trotzdem, was wir wollen und brauchen.“
  • Marvin Zöller, 16 Jahre, Bleidenstadt, IGS Obere Aar:
    „Respekt und Verständnis.“
  • Eva Rothfuss, 16 Jahre, Wehen, IGS Obere Aar:
    „Sie sollen uns ernst nehmen und Respekt zeigen.“
  • Daniel Keis, 19 Jahre, Bleidenstadt, Metallbauer:
    „Mehr Offenheit und das Einbringen von Ideen Jugendlicher in die Öffentlichkeit.“
  • Dominik Klepper, 18 Jahre, Bleidenstadt, Berufliche Schulen Untertaunus:
    „Dass sie sich mehr für die Interessen von Kindern einsetzen.“
  • Tim Schäfer, 18 Jahre, Bleidenstadt, Berufliche Schulen Untertaunus:
    „Ein offenes Ohr, Geld und Verständnis.“
  • Natalie Stillger, 15 Jahre, Neuhof, Gymnasium Taunusstein:
    „Eine direkte und verständliche Konfrontation mit aktuellen Problematiken und Ereignissen. Ehrlichkeit muss Priorität haben.“
  • Hakan Senocak, 15 Jahre, Bleidenstadt, IGS Obere Aar:
    „Was soll man schon erwarten? Jeder soll mit jedem einfach klar kommen.“
  • Danielle Häntschel, 15 Jahre, Neuhof, IGS Obere Aar:
    „Respekt und Vertrauen – man soll Kindern und Jugendlichen auch mal was Größeres zutrauen. Verständnis, denn alle erwachsenen waren ja auch mal jung.
  • Philipp Melzer, 16 Jahre, Neuhof, IGS Obere Aar:
    „Respekt und dass man ernst genommen wird. Schließlich sind auch wir ein Teil dieser Stadt so wie jeder andere Mensch dieser Stadt.“

  • Marie Luise Hundt, 13 Jahre, Wehen, Europa Schule Taunusstein:
    „Mehr Anerkennung für die Wünsche und Sorgen der Jugendlichen.“
  • Christian Kulik, 19 Jahre, Hahn, Carl–von-Ossietzky-Schule:
    „Eine ernst gemeinte Auseinandersetzung mit Jugendlichen und ihren Problemen und davon ausgehend ehrliches Verständnis für diese. Es muss eingesehen werden, dass auch wir Jugendlichen Bürger mit eigenen Interessen sind. Es kann nicht sein, dass Politiker oder Erwachsene mit einem Ohr zuhören und gleichzeitig schon mit der anderen Hand abwinken.“
  • Cara Mona Hohmann, 15 Jahre, Bleidenstadt, IGS Obere Aar:
    „Mehr Respekt, mehr Meinungsvertretungen, persönliches Erscheinen vor Ort, um sich von den Gegebenheiten selbst zu überzeugen, mehr Geld im Haushalt für Jugendprojekte.“
  • Birke van Riggelen, 15 Jahre, Hahn, IGS Obere Aar:
    „Respektvoller Umgang und auf die Vorschläge der Jugendlichen eingehen.“
  • Henry Scharnagel, 16 Jahre, Neuhof, Gymnasium Taunusstein:
    „Dass sie sich die Vorschläge anhören und auch darauf eingehen und das Ganze nicht nur überhören, weil es von Kindern kommt.“
  • Sebastian Rau, 15 Jahre, Bleidenstadt, Gymnasium Taunusstein:
    „Mehr Respekt, das heißt für mich als Gesprächspartner ernst genommen zu werden.“
  • Jan Eric Brunschede, 15 Jahre, Wehen, Gymnasium Taunusstein:
    „Ich erwarte von Erwachsenen und Politikern, dass sie die Interessen der Jugendlichen respektieren und die Arbeit des Jugendparlamentes so gut sie können unterstützen.“
  • Moritz Buch, 16 Jahre, Wehen, Gymnasium Bleidenstadt:
    „Frühzeitige Aufklärung über das rechte und rassistische Geschehen in der Gesellschaft. Aber auch Bekämpfung von diesem in Taunusstein und Umgebung.“
  • Jan Schnellbacher, 16 Jahre, Wehen, Gymnasium Taunusstein:
    „Der rechte Rand der Gesellschaft breitet sich immer mehr aus. Politiker/innen sollten für eine offene Aufklärung und Bekämpfung sorgen.“
  • Benito Causo, 19 Jahren, Hahn, Berufliche Schulen Untertaunus:
    „Mehr Verständnis, Rücksicht, Toleranz, Unterstützung, Wissen und ernst nehmen der Jugendlichen.“
  • Max Faust, 19 Jahre, Hahn, Gymnasium Taunusstein:
    Keine Aussage
  • Moritz Hanewald, 18 Jahre, Hahn, Gymnasium Taunusstein:
    „Ich erwarte von Politikern und Erwachsenen, dass sie ein offenes Ohr für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen haben und bereit sind, Probleme gemeinsam zu lösen.“

Mehr Informationen zum Jugendparlament, den Neuwahlen oder der Jugendpflege sind erhältlich bei der Stadtjugendpflege Taunusstein, Aarstr. 150, 65232 Taunusstein, Tel. 06128/241-147, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr oder per E-Mail:
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Außerdem hat das Jugendparlament ein BlogGrafik Link extern ins Netz gestellt. Hier sind ebenfalls Informationen nachzulesen und es besteht die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Auf www.taunusstein.deGrafik Link extern ist ein Rückblick auf die bisherige Arbeit des Jugendparlaments zu finden und zusätzliche Informationen zu den Neuwahlen.

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